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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 4
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Galenus an Kryton

. Umsonst ist alle unsere Arbeit, o Kryton! Bei Tage quält uns die Sonnenhitze, des Nachts durchfischen wir das Meer bei Fackelscheine, und bei alldem schütten wir, nach dem Sprichworte, die Eimer in die Fässer der Danaiden. Eitle und unersprießliche Tätigkeit! Weder Rosselfische noch Pelorische Muscheln stillen unsern Hunger, und bei allen diesen fordert uns unser Herr, beides, die Fische und das daraus erhaltene Geld, ab. Noch nicht zufrieden mit diesem Gewinn, unterläßt er es nie, unsern kleinen Kahn auf das sorgfältigste durchzusuchen. Neulich schicken wir aus Munichien den Hermon, Du kennst den Jüngling, mit Fischen für seine Tafel hin. Durch diesen gibt er uns den Befehl, ihm Schwämme und Wolle, die am Strand wachsen, zu liefern. Ehe er seine Forderung wiederholt, läßt Hermon seine Last Fische stehen, verläßt uns und den Kahn und rudert mit einem Schiffchen zu Seeleuten aus Rhodus. Und auf diese Art mußte unser Herr einen guten Sklaven, wir aber einen getreuen Mitarbeiter verlieren.

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