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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 27
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Eustolus an Elation

. Da das feste Land meine Handarbeit nicht genug belohnt, bin ich entschlossen, mich dem Meere und den Wellen anzuvertrauen. Leben und Tod ist uns nun einmal von dem Verhängnis bestimmt, es ist umsonst, will man dem tödlichen Geschicke entfliehen, wollte man sich auch in eine Zelle sorgfältig verschließen. Der Vollzug dieses Tages bleibt festgesetzt, und das Schicksal ist unvermeidlich. Unser Leben hängt also nicht von dergleichen Sachen ab, sondern es ist das Glück, das die Austeilung desselben übernimmt. Es gab Leute, die den Tod frühzeitig auf dem Lande fanden, andere erreichten zur See ein langes Leben. Von dieser Wahrheit überzeugt, will ich mich der Schiffahrt zuwenden und mit Wind und Wellen in Gesellschaft leben. Es ist besser, aus dem Bosporus und der Propontis mit neuerworbenen Schätzen nach Hause kommen, als auf einem Feldstück um Athen in Schmutz und Trägheit armselig zu leben.

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