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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 23
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Konosphrantes an Timon

. Die Hoffnung war vergeblich, die ich mir von dem jungen Polykritus gemacht hatte. Ich glaubte, er würde nach dem Tode seines Vaters sein Vermögen zügellos verschwenden und es durch Schmausereien und den Genuß des Vergnügens in unserer und der schönsten Mädchen Gesellschaft entweder ganz oder doch größtenteils erschöpfen. Nun, da der Alte tot ist, speist er einmal am Tag sehr spät, erst wenn die Sonne bereits untergehen will. Dann speist er nicht etwa teure Gerichte, nein, Brot vom öffentlichen Markt, und wenn er sich einen recht frohen Tag machen will, schlechte, halbverdorbene Oliven dazu. Ich weiß nicht mehr, was ich anfangen soll, da mir eine so schöne Hoffnung fehlschlägt. Wenn der Erhalter selbst jemand, der ihn ernährt, braucht, wie wird es erst dem gehen, der von ihm seinen Unterhalt erwartet! Das ist eine doppelte Beschwerlichkeit, mit einem Hungerleider umzugehen. Lebe wohl!

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