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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 13
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Thynnäus an Skopelus

. Mein guter Skopelus, hast Du schon diese höchst angenehme Zeitung vernommen? Die Athener sind gesonnen, eine Flotte außer Land zu schicken und Krieg zur See zu führen. Paralus und Salaminia, die schnellsten Schiffe, gehen voraus und stechen bereits in die See, nachdem die Aufseher, die Ort und Zeit der Abfahrt bestimmen sollen, eingeschifft sind. Die übrigen Schiffe, die die Armee aufnehmen, brauchen eine beträchtliche Menge Ruderknechte, die hinlängliche Erfahrung haben, Wind und Wellen zu begegnen. Was sollen wir tun, liebster Freund, fliehen oder bleiben? Vom Piräus, Phalerus und Sunium bis an die äußersten Bewohner von Gerastus wirbt man alles an, was beim Seeleben Handwerk treibt. Wie aber würden wir imstande sein, im Treffen zu stehen, bewaffneten Männern zu gehorchen, wir, denen nicht einmal die bürgerlichen Streitigkeiten bekannt sind? Da ich aber unter zweierlei harten Umständen wählen mußte, entweder mit Zurücklassung von Weib und Kindern fliehen oder mein Leben dem Schwerte und Meere in gleicher Weise bloßzustellen, so schien mir die Flucht das Bessere zu sein, weil ich mir von einem längeren Aufenthalt nichts Gutes versprach.

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