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Die Hetärenbriefe des Alkiphron

Alkiphron: Die Hetärenbriefe des Alkiphron - Kapitel 11
Quellenangabe
typenarrative
authorAlkiphron
titleDie Hetärenbriefe des Alkiphron
publisherVerlag der Gesellschaft für graphische Industrie
editorFranz Blei
year1924
firstpub1924
illustratorJulius Zimpel
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created201309
projectidf1f06bf6
wgs9110
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Aegialeus an Struthion

. Ich Unglücklicher! Wie widrig laufen nicht meine Sachen, recht, wie man sagt, wie es dem Mandrobulus ging. Welch schlechtes Vergnügen, wenn man seine Waren um geringe Scheidemünze verkaufen muß, um sich damit seinen Unterhalt zu verschaffen! Es ist hohe Zeit, mein lieber Struthion, daß Du mir zu meinem Vorteil hilfst; glaube mir, ich bin erkenntlich, so gut es meine Fischerei auf dem Meere erlauben wird. Ich wünschte nämlich, durch Deinen Gutspruch bei dem einen oder anderen reichen Bürger, dem Erasikles aus dem Sphettischen, oder dem Philostratus aus dem Cholargischen Stamme, den Zutritt zu erhalten, damit ich ihnen meine Fische in Körben zum Verkauf bringen darf. Ich bin versichert, man hat außer der Bezahlung jährlich an dem Bacchus- oder Apaturienfeste einige Geschenke von ihnen zu erwarten. Außerdem können sie mich auch vor der verhaßten Gewalt der Polizeileute sicher machen, die wegen Vermehrung ihres Gewinstes stille und furchtsame Leute täglich beleidigen. Nicht etwa der Ruf, nein, die Erfahrung hat gelehrt, daß Tischfreunde bei jungen und reichen Personen vieles auszurichten imstande sind.

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