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Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 97
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Ich suche dich fernab von allen Wegen ...

Ich suche dich fernab von allen Wegen,
um welche Lärmen und Getümmel schwillt …
Ich beuge mich so tief um deinen Segen,
wie Pilger tun vor einem Gnadenbild.
Und aus der Tiefe meiner Menschlichkeiten
ersehn' ich deine Stimme, dass sie mild
wie leiser Windhauch über Harfensaiten
durch meine Unrast gleitet und sie stillt.

Kann auch mein Auge keine der Gebärden,
die lächelnd segnen, fassen und verstehn,
so weiß ich doch: In deinem großen Werden
ist Auf– und Nieder–, doch kein Untergehn.
In goldnen Wellen schwingt das Leben weiter
von Berg zu Tal, von Tod zu Auferstehn
und ist dein Kleid, dein Bote, dein Begleiter,
wenn deine Schritte durch das Weltall wehn.

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