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Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 95
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Ich bin zu deinen Füßen braches Land ...

Ich bin zu deinen Füßen braches Land,
gepflügtes Erdreich, aufgeworfne Scholle
und warte dunkel, dass aus deiner Hand
das Samenkörnlein der Begnadung rolle.
Der Abend schweigt, es ist der Tag gestillt,
der Wind senkt seine Stimme zum Geflüster:
Da gehst du feldwärts wie auf altem Bild
der Sämann und streust Samen aus ins Düster.

Die Erde kann ihn hegen, nähren, ihn
zum Wachstum bringen tief in ihren Falten,
doch ohne dich ist Keimen nicht und Blühn
und Reifen nicht zur Vielfalt der Gestalten.
Aus deinem goldnen Samenkorn allein
ersteht der Welten neuerschaffne Fülle;
und also ist auch Halm und Ähre dein
und dein die Ernte, schöpferischer Wille!

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