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Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 89
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Aus hartem Stein hast Quadern du gefügt ...

Aus hartem Stein hast Quadern du gefügt,
die stillen Flammen meiner Brust zu schirmen,
und hast, als ob auch das noch nicht genügt,
die Seele eingehegt mit Wall und Türmen.
Nur selten senkt' die Brücke sich und schwer
aus meines Wesens aufgerissner Pforte;
dann taucht' ich unter in der Menschheit Meer
und fand, die ich gesucht, die eignen Worte.

Nun halt' nicht länger hinter Mauern mich
bei deiner Fackel mitternächt'gem Scheine:
Denn mich verlangt es, dass mein Leben sich
mit allem Leben brüderlich vereine;
und mich verlangt's, aus meinen Grenzen hin
zu schwellen und in Strömen zu verschwenden,
was du seit aller Schöpfung Anbeginn
beschlossen hast, durch meine Hand zu spenden.

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