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Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 79
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Du, der mich weckte aus zeitlosem Schlummer ...

Du, der mich weckte aus zeitlosem Schlummer!
Du, der mich rief aus traumlos tiefer Ruh'
zum grellen Licht des Tags und zu dem Kummer
der schmerzdurchwühlten Nächte: Was willst du?
Was soll ich dir? Was taugen dir die Wesen
gebundnen Geistes und von eitler Art,
die selbst sich glaubt zur Göttlichkeit erlesen
und Staub nur ist am Wegrand deiner Fahrt?

Wozu hast du uns aus dem Nichts gerufen?
Warum folgt unser Ahnen deiner Spur?
Wer gibt Gewissheit uns, dass wir die Stufen
zum Heiligtum sind deiner Gott–Natur?
Im Tale unsrer nie erschöpften Tränen,
wozu die Pilgerschaft durch Wahn und Leid?
Und wenn wir endlich sind: Wozu das Sehnen,
das namenlose, nach Unendlichkeit? …

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