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Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 66
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Der Genius singt:

»Ich warte auf die Stunde, da dein Geist
gesammelt ist, geöffnet und bereit,
da du dich näher an der Schöpfung weißt
und da die Stimme flüstert: Es ist Zeit …
Ich warte, bis wie Ackerkrume schwer
und fruchtbar deine Seele ist und still,
weil sie es fühlt, dass leise um sie her
ein Ungebornes Leben werden will.

Dann streu' ich meine Körner weit ins Land,
entzünde ich die Kerzen am Altar,
dann setzt mein Funke alles hell in Brand,
was dürr und abgestorben in dir war,
fegt mein Gedanke wie ein Wirbelsturm
den Alltag weg mit seinem Glück und Leid
und leuchtet, – leuchtet wie das Licht im Turm
über die Brandung der Vergänlichkeit.«

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