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Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 38
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Die großen Meister

Die großen Meister sind wie tiefe Glocken,
bei deren Ton sich viele Tränen stillen:
Aus ihren Leiden werden Blütenflocken,
die immer reicher unsre Gärten füllen,
die uns mit Duft und Schönheit überschütten
und ihren Überfluss an uns verschwenden.
Die großen Meister haben viel gelitten:
Der Menschheit Garten blüht an allen Enden …

Sie tauchen in die Flut der ewig alten
und immer neuen Erdennot die Hände
und tragen also die zur Form geballten,
erlösten Leiden durch die Zeitenwende;
und hängen sie am Himmel zu den Sternen,
auf dass ihr mildes Licht gleich diesen strahlen
und leuchten möge aus verklärten Fernen
in dieses Lebens unerlöste Qualen.

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