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Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 31
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
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Gräberbesuch

Irgendwo starrt ein Name in Stein
und irgendwo brennt ein Blümelein
aus verwildertem Rasen hervor.
Und Wolken wandern und Regen sprüht
und Amseln schluchzen und Leben glüht
und die Zeit ist nur ein versonnenes Lied,
das in Dunkelheit sich verlor.

Und das Leben ist ein verwirrender Traum,
der sich immer wieder erneut.
Und das Tote lebt im grünen Flaum
am langgeästeten Weidenbaum
und kreist mit den Sonnen durch leuchtenden Raum
und einmal kreist dann mein eigener Traum
ums versonnene Lied der Zeit.

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