Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Hilda Bergmann >

Die heiligen Reiher

Hilda Bergmann: Die heiligen Reiher - Kapitel 11
Quellenangabe
authorHilda Bergmann
titleDie heiligen Reiher
publisherKrystall-Verlag
printrunZweite Auflage
year1933
correctorreuters@abc.de
senderAdolf Weishäupl
created20180525
Schließen

Navigation:

All–Eins

Wenn Berg und Tal, Wolke und Wind
ein mit mir sind,
in den glückseligen Sommertagen,
da fühlt meine Seele sich getragen
vom Atemhauch der blühenden Halde,
vom Wipfelwogen im hohen Walde.
Da wandert sie mit den Wolkenschatten
über besonnte Alpenmatten,
kreist mit dem Habicht über dem Bau,

            klingt wieder in allen Herdenglocken
            und schwimmt mit den weißen Wolkenflocken
            jauchzend dahin durchs tiefe Blau.

Sie blüht mit den Blumen zur Sonne auf,
begleitet des eiligen Wassers Lauf,
und jeder Falter leiht ihr Flügel,
schaukelt mit ihr von Hügel zu Hügel,
alle Lüfte begegnen ihr lind
und der Sommer nennt sie sein liebes Kind.

            Da strömt sie über ins All
            wie der Wasserfall,
            wie Wolke und Wind,
            die eins mit ihr sind.

 << Kapitel 10  Kapitel 12 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.