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Publius Cornelius Tacitus: Die Germania - Kapitel 41
Quellenangabe
typetractate
booktitleDie Germania
authorC. Cornelius Tacitus
translatorAdolf Bacmeister
year1868
firstpub1868
publisherVerlag von Paul Neff
addressStuttgart
isbn
titleDie Germania
pages72
created20091205
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Hermunduren.

Die genannten Stämme des Suevenlandes verlieren sich freilich in die unbekannteren Gegenden Germaniens. Uns näher liegt – um, wie früher dem Rhein, so jetzt der Donau zu folgen – der Staat der Hermunduren, den Römern ergeben und darum das einzige germanische Volk, mit dem wir nicht bloß von Ufer zu Ufer, sondern mitten auf unsrem Boden und in der glänzendsten Colonie der rätischen Provinz Verkehr pflegen. Ueberall und unbeaufsichtigt kommen sie herüber und während wir andern Völkern nur unsre Waffen und Lager weisen, haben wir den Hermunduren ohne ihr Begehren unsre Häuser und Villen geöffnet. Auf ihrem Gebiet entspringt die Elbe, vorzeiten ein berühmter und wohlbekannter Strom, jetzt hört man nur noch den Namen.

Caput XLI.

Et haec quidem pars Suevorum in secretiora Germaniae porrigitur. Propior – ut, quomodo paulo ante Rhenum, sic nunc Danubium sequar – Hermundurorum civitas, fida Romanis; eoque solis Germanorum non in ripa commercium, sed penitus atque in splendidissima Raetiae provinciae colonia. Passim et sine custode transeunt, et cum ceteris gentibus arma modo castraque nostra ostendamus, his domos villasque patefecimus non concupiscentibus. In Hermunduris Albis oritur, flumen inclitum et notum olim; nunc tantum auditur.

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