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Publius Cornelius Tacitus: Die Germania - Kapitel 32
Quellenangabe
typetractate
booktitleDie Germania
authorC. Cornelius Tacitus
translatorAdolf Bacmeister
year1868
firstpub1868
publisherVerlag von Paul Neff
addressStuttgart
isbn
titleDie Germania
pages72
created20091205
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Usipier. Tenkterer.

Den Chatten zunächst wohnen die Usipier und Tenkterer am Rheinstrom, welcher dort schon in festbestimmtem Bette fließend eine genügende natürliche Grenze bietet. Bei dem Tenkterer tritt zu der gewöhnlichen Kriegstüchtigkeit des Germanen eine hervorragende Reiterkunst und der Ruhm des Chattischen Fußvolkes steht nicht über dem der Tenkterischen Reiterei. So war es Brauch der Väter und die Enkel bleiben ihm treu; die Reitkunst ist das Spiel der Kinder, der Ehrgeiz der Jünglinge, und noch die Greise sitzen im Sattel. Neben Gesinde, Haus und Hof und was sonst dem Erbrecht verfällt, gehen die Rosse ihren besonderen Erbgang; denn sie erhält nicht wie das übrige Gut der älteste, sondern der kriegsmuthigste und tüchtigste Sohn.

Caput XXXII.

Proximi Chattis certum iam alveo Rhenum, quique terminus esse sufficiat, Usipii et Tencteri colunt. Tencteri super solitum bellorum decus equestris disciplinae arte praecellunt; nec maior apud Chattos peditum laus quam Tencteris equitum. Sic instituere maiores, posteri imitantur; hi lusus infantium, haec iuvenum aemulatio, perseverant senes. Inter familiam et penates et iura successionum equi traduntur; excipit filius non ut cetera maximus natu, sed prout ferox bello et melior.

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