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Die geheimnisvolle Ranch

Max Brand: Die geheimnisvolle Ranch - Kapitel 35
Quellenangabe
authorMax Brand
titleDie geheimnisvolle Ranch
publisherTh. Knaur Nachf. Berli
yearo.J.
translatorFranz Eckstein
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180131
projectid20b5c588
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34

Sie gingen also zu ihren Pferden, die sich niedergelegt hatten. Fünf Minuten später stapften sie durch den schlüpfrigen Schlamm der Hauptstraße des Städtchens. Am Hause des Sheriffs bogen sie nach links ab, und einen Augenblick später waren sie in der Bergwildnis. Sehr spät erst ging der Mond auf, und als er gelb und groß am Hang eines weißen Berges hing, zügelte O'Shay seinen Gaul.

»Jetzt bricht Crane aus«, sagte er. »Was immer er auch in Tolman sucht, er nimmt an, daß wir ihm zuvorkommen wollen. Wahrscheinlich wird er ein frischeres Pferd haben als wir und genauere Kenntnis des Weges.«

Als die Sonne aufging, trabten zwei todmüde Reiter auf völlig erschöpften Gäulen in das Tal hinab, das unterhalb der mächtigen östlichen Berggipfel entlanglief. In der Ferne, links und rechts, sahen sie die langgestreckte schwarze Linie des Grenzsaumes, unter ihm wie einen Schatten die Wälder und über ihm das kahle Hochland. Dann nahmen sie alle ihre Kraft zusammen und machten sich daran, das kahle Gelände zu überqueren.

Das war die felsummauerte Gegend, von der O'Shay gesprochen hatte, und Templar erfaßte sogleich ihre Eigenheiten und Schwierigkeiten. Selbst ein Dummkopf konnte sich hier vor tausend klugen Leuten verbergen, und der, dessen Fährte sie verfolgten, war sicherlich durchaus kein Dummkopf.

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