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Die geflügelte Erde

Max Dauthendey: Die geflügelte Erde - Kapitel 57
Quellenangabe
typepoem
authorMax Dauthenday
titleDie geflügelte Erde
publisherAlbert Langen
printrunDrittes bis fünftes Tausend = Zweite Auflage, 1922
editorbruce.welch@gmx.de
year1922
firstpub1910
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130726
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Bombay

Der Dampfer schnaubte laut mit seiner Pfeife, dann ging's wie Todessteife um das Schiff,
Es hat die Anker eingehaut und es entschlief.
Bombay lag dort am Kai, breit, langgestreckt, mit großen, steinernen Hotelpalästen
Und festen Hafenbauten, von Schornsteinrauch und Sonnennebel zugedeckt;
Und alle Fenster schauten glatt, als kröchen ihre Häuser platt vorm Mammon auch in Indien auf dem Bauch.
Ich mußte an die Flaschen unten beim Schiffsbarbier im Laden denken,
Man konnte vor dem Rauchpfuhl hier sich in Gedanken hin gleich nach Liverpool versenken.
Und Indien, dieses schöne Wort, es schmerzte mich. Ich wollte von den Steinkasernen wieder fort;
Doch eine Dampfbarkasse brachte mich ans Land, wo ich dann Indien auf der Straße, und Kopf an Kopf an den granitnen Landungsmauern, wiederfand.

 

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