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Die geflügelte Erde

Max Dauthendey: Die geflügelte Erde - Kapitel 5
Quellenangabe
typepoem
authorMax Dauthenday
titleDie geflügelte Erde
publisherAlbert Langen
printrunDrittes bis fünftes Tausend = Zweite Auflage, 1922
editorbruce.welch@gmx.de
year1922
firstpub1910
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130726
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Sieben Meere

Ich kam vom Main aus Deutschland her, wollt' übers feurige Mittelmeer,
Das Rote Meer, das Indische, Bengalische, Chinesische und übern Stillen Ozean
Und den Atlant, – dann käm' ich bei der Liebsten an.
Dann leg' ich ihr zu Füßen hin, was ihr Begehr und unbekannt,
Und freu' mich, wenn, vom fernsten Land, das Leben in der Liebsten Hand
Zum Tand wird, und wie goldner Sand ihr durch des Daseins Stundenglas
Das Unfaßbare spielend rinnt, das hinter den Meeren verborgen sinnt.
Ich kam aus Deutschland, über Paris, und schnell nach Marseille,
Fand ein englisches Schiff, das dastand, eben angekommen, das hab' ich genommen.
Der Schiffsbord, voll Leute bis an den Rand, mit manchem Lord, kam von Engeland,
Von London, mit englischem Ton, und englischen Sitten, und meine Sehnsucht ging unter den Briten umher
Als blinder Passagier mitten auf hohem Meer.

 

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