Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Max Dauthendey >

Die geflügelte Erde

Max Dauthendey: Die geflügelte Erde - Kapitel 37
Quellenangabe
typepoem
authorMax Dauthenday
titleDie geflügelte Erde
publisherAlbert Langen
printrunDrittes bis fünftes Tausend = Zweite Auflage, 1922
editorbruce.welch@gmx.de
year1922
firstpub1910
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130726
Schließen

Navigation:

Die Rose der Tochter Pharaos

Und weiter kam ich durch des Gartens ebene Terrassen
Zu einem Pavillon, wo eines Schneiders fleißige Gesellen saßen,
Den roten Fez im Nacken, auf Binsenmatten, friedlich auf den glatten Fliesen,
Als stopften sie die Polster für ein ruhig' Gewissen und ließen sich zur Seite
Den Nil ins unbekannte Weite fließen.
Und ich beneide sie, die nie ein Wandertrieb von ihrer Heimat und von ihrer Lieb' weit fortgerissen.
Und als ich schon dem Garten still den Rücken wandt', da kam der Gärtner angerannt,
Brach eine weiße Rosenknospe, die am Spalier sich fand,
Und gab sie mir; und seine Hand war braun, als hätt' die weiße Rose ihn verbrannt;
Als wär's für mich ein glühendheißer Gruß von einer Königstochter, die meinem Herzen stündlich nahestand.

 

 << Kapitel 36  Kapitel 38 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.