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Die geflügelte Erde

Max Dauthendey: Die geflügelte Erde - Kapitel 178
Quellenangabe
typepoem
authorMax Dauthenday
titleDie geflügelte Erde
publisherAlbert Langen
printrunDrittes bis fünftes Tausend = Zweite Auflage, 1922
editorbruce.welch@gmx.de
year1922
firstpub1910
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130726
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Himalaja-Türkise

Unten in indischer Tropenglut finden sich im heißen Stein, wie Tropfen Taubenblut, die roten Rubine,
Aber oben in jeder Himalaja-Bergmine sprießen im Äther die blauen gedankenvollen Türkise,
Die dich kühler ansehen wollen.
Türkise bot jede Hand am Weg dir an, jedes Tibetweib, jeder Tibetmann;
Sie tragen kleine, grobe Türkisenstücke in den Ohren, am Hals und um den Leib,
Gleich Tropfen von blauer Bergmilch, die gefroren.
Hörst du in der dünnen Himalajaluft dein Herz wie eine Trommel klopfen,
Können dir die Türkise mit ihren sanften Blicken Ruhe der Ätherhöhe schicken.
Ruhe der Äthergötter, zu denen du hinsteigst auf türkisblauen Brücken,
Denen du dein springendes Herz zeigst, und die sich mit kühlen, beruhigenden Augen über dich bücken.

 

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