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Die geflügelte Erde

Max Dauthendey: Die geflügelte Erde - Kapitel 122
Quellenangabe
typepoem
authorMax Dauthenday
titleDie geflügelte Erde
publisherAlbert Langen
printrunDrittes bis fünftes Tausend = Zweite Auflage, 1922
editorbruce.welch@gmx.de
year1922
firstpub1910
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130726
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»Der Turm der Welt« Kubar Minar

Und weiter flogen Wagen, Pferde durch aufgeregten Staub, wie fortgetragen von der windbewegten Erde,
Stets grau vorübergleiten Mauerschatten auf Ebenen, unendlich weiten, wie Meilensteine aller Zeiten.
Hoch stund ein Turm, rund wie ein Bund von Bambusrohr, so hoch, als wüchse er zum Mond empor.
Die weise lächelnde Legende erzählt dir leise, daß eines Königs Lieblingstochter,
Von Einsamkeit gequält, die Sehnsucht hatte nach einer Reise in die Welt.
Der König hat der Tochter dann den Kubar Minar hingestellt,
Von wo man Umschau hält gleich übers ganze Königreich.
Würde doch allen, die durchs Leben gehen, ein Kubar Minar zugereicht,
Das Dasein wäre wie der Sand so leicht und auch das Wünschen und Geschehen.

 

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