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Die geflügelte Erde

Max Dauthendey: Die geflügelte Erde - Kapitel 101
Quellenangabe
typepoem
authorMax Dauthenday
titleDie geflügelte Erde
publisherAlbert Langen
printrunDrittes bis fünftes Tausend = Zweite Auflage, 1922
editorbruce.welch@gmx.de
year1922
firstpub1910
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130726
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Willkommen

Es war in einem indischen Basar, da stieg ich einer Treppe nach
Und fand mich wunderbar auf einem flachen Dach und unter mir der Häuser Schar,
Und in den Hinterhöfen mit Wänden alt ergraut und öden Mauern dicht verbaut,
Hinter der rosa Vorderwand ein Haufen Alltag in den Höfen stand.
Da sah ich Ställe, Ziegen, Küchen im Durcheinander um mich liegen.
So ist ans Herz, das rosig gleißt, der Magen, dacht' ich, angeschweißt.
Bisher war ich noch stets weit fort von dieser rosa Stadt.
Jetzt erst sie hier in Wirklichkeit mir nahe trat.
»Willkommen« stand mit meilengroßer Zeile auf einem Vorgebirge vor dem Tore.
Das haben groß die Bürger von Jeypore für einen englisch-fürstlichen Besuch
Wie auf ein Felsenbuch quer ins Gebirg gegraben.
»Willkommen« sprach es über Dächer zu meinem Ohre.
Gern las ich dort das Heimatwort im Namen einer, die mir fern.

 

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