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Die geflügelte Erde

Max Dauthendey: Die geflügelte Erde - Kapitel 10
Quellenangabe
typepoem
authorMax Dauthenday
titleDie geflügelte Erde
publisherAlbert Langen
printrunDrittes bis fünftes Tausend = Zweite Auflage, 1922
editorbruce.welch@gmx.de
year1922
firstpub1910
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20130726
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Am vierten Tag

Und höher und heller, am vierten Tag, stand der Himmel geklärt,
Und an des Meeres Rand, als ob man an einen Teller anfährt,
Lag, in der Januarsonne, Afrikas Strand.
Und von Port Said die weißen Molenmauern nahmen das Schiff warm an die Hand.
Im Schornstein wurde der Rauch ganz klein, schrumpfte ein,
Und der Schiffsrumpf, gestorben, stille stand.
Und größer schien das Schiff zu sein, wie ein Toter, wenn er Ruhe fand;
Und lag wie ein finsterer großer Schrein, der meine Seele trug in ein jenseitig Land.
Wer fort von seiner Liebsten reist, hat keinen Leib dabei, die Liebste gibt den Leib nicht frei,
Denn Liebe ist eigensinnig und dreist.

 

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