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Die Geächteten

Willibald Alexis: Die Geächteten - Kapitel 20
Quellenangabe
typenovelette
authorWillibald Alexis
titleDie Geächteten
publisherDuncker und Humblot
year1825
correctorreuters@abc.de
senderbruce.welch@gmx.de
created20151204
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Neunzehntes Kapitel.

Der Frühling blühte schöner als seit vielen Jahren, und Schwärme von Reisenden besuchten die Wallfahrtsplätze Rügens. In einer der minder zahlreichen als ausgezeichneten Gesellschaften wollte der Frohsinn nicht aufkommen, wie auch die lachenden Fluren, der Buchenhain der Stubbenitz und die reizende Aussicht von der Stubbenkammer herab dazu einladeten. Zwei Damen, beide über die erste Blüthe des Mädchenalters hinaus, aber trotz des Grams, der besonders gegen die Reize der einen gewüthet hatte, noch schön zu nennen, schienen den Mittelpunkt der Gesellschaft und zugleich den trüben Stoff derselben zu bilden. Die mehr oder weniger als nichts sagenden Schmeichelnden der sie umflatternden jungen Männer machten auf Beide eben so wenig Eindruck, als die Ermunterungen der älteren Mitglieder, sie zur Teilnahme an der Lust zu bewegen vermochten. Beide betrieben es gewöhnlich, daß die Gesellschaft sich von den, mehr von Fremden heimgesuchten Orten, zurückzog, und wollten von den stillen Plätzen, besonders denen mit einer freiern Aussicht auf das Meer, sich ungern trennen.

»Wollt Ihr denn an der Natur kein Beispiel nehmen?« sagte zu Beiden ein hochbejahrter Mann, auf dessen Gesicht sich die Ruhe des Geistes abspiegelte: »Wo wir hinsehen, begegnet uns keine Spur der Stürme; in wenigen Jahren hat die ewig junge Kraft der Natur Alles, was der Mensch oder höhere Schickungen verwüsteten, wieder ergänzt. Wenn auch die morsche vom Orkan umgeworfene Eiche nicht wieder aufsteht, so schießen junge Stämme in die Höhe; es wird nur besser, nie schlimmer. Die Länder, die wir durchreis't, wie viel sie auch von dem gemeinsamen Feinde litten, denken kaum mehr der trüben Zeit; überall hat der Schmerz der erfrischten Lebenskraft weichen müssen, und Ihr nur hängt ihm gewaltsam nach, und wollt nicht dem Leben den Zoll geben, den alle Wesen ihm schuldig sind.«

Vater meiner Freundin, der einzigen, die mich versteht, die mit mir fühlen will, sagte Ottilie: stehen auch die wieder auf, rinnt auch in ihren Adern wieder frisches Blut, die da fielen, gefällt von den Beilen des Wütherichs? Was kümmert die Baumnixe, der die Natur eine Buche mit stolzer Krone zum Sitze anwies, daß an der Stelle der Niedergehauenen eine Baumschule gepflanzt wird? Die Nixe, deren Wesen an den einen Baum geknüpft war, vergeht mit ihm.

Die Gesellschaft war von Arkona und Stubbenkammer herab nach dem eigentlichen Rügen gekommen. Auf den Wunsch der beiden Damen, zu deren Zerstreuung die Lustpartie nach der Insel angeordnet schien, hatte man eine der Höhen an dem Jasmunder Binnenwasser erstiegen, wo lange Reihen Hünengräber, roth von dem üppigen Haidekraut, den Bergrücken krönen. Die reizende Aussicht auf das Meer entschädigte Alle für die Beschwerde des Steigens, Ottilie aber warf sich wie erschöpft an dem einen Grabe nieder und ließ ihren Thränen freien Lauf. Ihre Freundin, deren Trauer mehr in beständigem Ernst als in heftigen Ausbrüchen des Schmerzes sich kund gab, war die einzige, welche Ottiliens klagende Worte vernahm.

»Wäre Julius gefallen, wie die Helden der Vorzeit, denen ihr Volk diese Denkmäler aufhäufte, könnte ich wenigstens stolz seyn und die Erinnerung wäre süß. So mußte ich meinen Bruder und einen Geliebten verlieren, Beide sanken ruhmlos im Bürgerkriege, vielleicht gegen einander im Kampf. Ich darf nicht einmal meinen Schmerz vor Allen aussprechen, die auch Brüder und Geliebte im letzten Kriege verloren, man erinnert sich kaum der Zeit, wo die Unglücklichen auch für ihr Land und Volk sich dem reißenden Strome entgegenstellten.«

Die Freundin suchte mit schwachen Trostgründen Ottilien zu überreden, es sey möglich, daß ihr Geliebter noch lebe. Ottilie aber wehrte mit Heftigkeit den Gedanken ab: »Nein, nein! Du weißt nicht, wie ich mit dem Vater umhergereis't bin, ihn zu suchen, auch nur eine Spur seines Namens. Eine fürchterliche Ahnung zog mich nach Wesel, ich wollte ihn dort finden unter den elf Gemordeten. Der Vater verschaffte sich die Akten über die unglücklichen, wie Raubmörder Gerichteten. Zu deutlich waren die elf fremden Namen, ihre eigenen Unterschriften, ich hätte es ihm sonst zugetraut, er hätte um zu sterben, sich einen fremden Namen gegeben, doch sein eigener genügte ja. In Stralsund verschwindet die letzte Spur; laß mich das Glücklichste denken, – er ist gefallen mit seinem Heerführer, und ruht an der Seite des Helden.«

Hier brach ihre Freundin in Thränen aus und bedeckte das Gesicht. »Was ist Dir Agnes?« sagte Ottilie: »Weckte ich die Wunde um den gefallenen Gatten? Er ruht ja bei Leipzig. Julius, in ungeweihter Erde, geächtet, vergessen von Allen, weil Niemand zugiebt, daß er für das Vaterland gestritten?«

Erst nach einer langen Pause konnte jene antworten. Um ihn, Ottilie, fließt eine stille Thräne. Sein Loos war nicht zu beklagen. Der würdige, hochgeehrte Mann, dem ich auf den Wunsch des Vaters kurz vor des Krieges Ausbruch die Hand reichte, lebt durch seinen Tod in Aller Angedenken. Ich habe ihn beklagt, wie es der Wittwe ziemte; allein meine Liebe ruht, wie deine, in Stralsund. Ein junger, edler Mann, der wie dein Julius einen höhern Willen zu erkennen glaubte als Schill auszog, rettete meinem Vater das Leben vor den rohen Anhängern des Helden. Ich liebte ihn, indem ich ihn kennen lernte, das Schicksal riß ihn fort, meine Gedanken folgten ihm in die Ferne, mein Vater that alle Schritte ihn aus dem Strudel zu erretten. Es war vergeblich. Er war in Stralsund unter den Vertheidigern des letzten Thurmes, und alle Vertheidiger wurden niedergehauen. Weiter habe ich nichts von ihm erfahren. Darum laß unser Beider Liebe dort ruhen, so sind wir auch darin Schwestern.«

Ottilie umarmte mit Heftigkeit ihre Freundin: »Wir wollen zusammen sterben, sterben und neben ihren Gräbern soll man uns in die kühle Erde zusammen betten. Mein Vater ist ja todt, meine Mutter, ich habe nichts mehr auf der Erde, und unter die fröhlichen Gesichter passen wir Beide nicht. Hier in Rügen wünschte ich zu sterben, unter allen den Gräbern aus der alten Zeit.«

Agnes fürchtete, Ottiliens Heftigkeit möchte bei ihrer oft gezeigten Ueberspannung üble Folgen haben. Sie führte die Freundin auf den Höhenzug seitwärts, daß ihnen der erfrischende Hinausblick auf das Meer offen blieb. »Wir wollen Schwestern seyn, Ottilie, und wie Schwestern unser Leid uns klagen und unsere Hoffnungen mittheilen. Dem Tode gehen wir sanft entgegen, aber laß uns nicht zu ihm hinstürzen – es können uns noch manche frohe Botschaften begegnen, wenn auch so vereinzelt in dem großen Meer der Trübsal als jene kleine Insel allein in der weiten See. Meine Liebe war innig, aber nicht heftig, mein Schmerz nicht zerstörend, da mir oft in den Träumen die Hoffnung erschien, wenn ich auch nicht wußte, woher sie kam, oder wohin sie ging. Eine unsichtbare Hand trocknet meine Thränen, und eine unbekannte Stimme flüstert mir zu: es könne noch Alles gut werden. Wie? Das weiß ich nicht, ich wage auch nicht daran zu glauben, aber der sanfte Trosthauch läßt mich den Schmerz ertragen.«

Die Gesellschaft trennte sich bald. Die Mehrzahl hatte an den bisher gesehenen Naturscenen genug, und wollte in den Badevergnügungen von Putbus für die bisherige Entbehrung geselliger Freuden sich erholen. Ottilie zeigte einen lebhaften Abscheu davor, und Agnes, auf deren Gute sich die unglückliche Freundin seit Jahren aufhielt, griff willig den Vorschlag ihres Vaters auf, noch die schöne Halbinsel Mönchgut zu besuchen, um die Zeit bis zur bestimmten Abreise aus Rügen mit Ottilien im reinen Genuß der Natur zu verbringen. Die weniger von Fremden besuchten Hügelketten und in's Meer hinaustretenden Vorgebirge Mönchguts gewährten beiden Frauen Aussichten, welche sie allen bisher gesehenen vorzogen. Auf der südlichsten Höhe von Tissow, von wo man das Festland wie einen schmalen blauen Dämmerungsstrich erblickt, nur bezeichnet mit den Spitzthürmen der Stadt Greifwalde und des alten Wolgast, äußerte Ottilie den Wunsch, wie hier das Land dämmernd über die Meeresfläche verschwände, möchte auch aus ihren Blicken die Erde bald verschwinden. Auf der Höhe von Peerd grünten eben die hochstämmigen Eichen, deren Kronen, ein Zeichen den Schiffern, ewigen Vertheidigungskrieg mit den Winden führen. Das Meer lag ruhig; es war ein heiterer Tag, die Halbinsel zur Rechten, und vor ihnen erhoben sich die weißen Mauern der Greifwaldischen Oie aus der blauen Fluth.

»Das ist die Insel,« sagte Agnes: »welche wir oben von Rügen aus erblickten. Wie sie frei und glücklich im Meere schwimmt! Es scheint nicht weit: ob man nicht heut Abend eine Spazirfahrt hinüber unternimmt?«

Ihr Führer lächelte: Das ist keine Spazirfahrt, sondern eine Reise. Und wenn wir uns gleich jetzt bei gutem Winde in's Boot setzten, fragte es sich, ob wir viel vor Mitternacht dort einträfen. Auch ist es gefährlich. Man ist hier zwischen den Inseln keinen Augenblick vor dem Sturme sicher, und dann heißt's bald Ade mit dem offenen Boote.

»Es zieht mich etwas nach dem Eilande, und doch weiß ich nicht anzugeben was?« sagte Agnes.

Die Bauern drüben, warf der Führer ein: sind auch gewaltig stolze Leute, es sind die einzigen, die niemals Einquartierung bekamen, da hat nie ein Franzose, so lange der Napoleon regierte, einen Fuß auf die Oie gesetzt.

»Die Gefahr sollte mich nicht abhalten,« bemerkte Ottilie.

Aber der Vater wartet auf uns, er würde es auch nie zugeben, wenn Gefahr wäre – sagte Agnes, und sie traten den Rückweg in das Wirthshaus an.

Dort fanden sie jenen im Gespräch mit einigen Bauern und Gästen, von denen er Nachricht über Sitten und Gebräuche der Halbinsel einzuziehen schien. Alle waren einstimmig im Haß gegen die Franzosen wegen der Conscription.

»Der Franzmann hat uns viel schlechtes Gesindel in's Land gebracht,« sagte ein Greis: »Da kamen Flüchtlinge und die Flüchtlinge zogen den Feind nach sich, und seit sie erst das Land hier kannten, mit seinen Gelegenheiten zum Anlegen und Fortschiffen, blieben ihre Lungerer immer hier liegen und paßten jeder Seele auf, und Jeder war verdächtig, und mußte beweisen, daß er ehrlich sey, wie es doch sonst umgekehrt bei uns gehalten wurde.«

Sie hatten es auch wol nöthig, scholl die hohle Stimme eines Stelzfußes von der Ofenbank. Denn, wenn es hier nicht Aufsicht gab, so ging es bunt zu. Ich war ein friedlicher Hausirer, und trug meine Waaren von Stralsund und Bergen und Greifswalde rund im Lande umher, und als ich einmal in der großen Allee nach Putbus meinen Karren schob, die Pfeife im Munde, da stürzte unversehens ein solcher Kerl von den Schillschen aus dem Hinterhalt so auf mich los, daß ich sah, es gelte Umbringen. Ich setzte die Beine in Bewegung, und dachte nicht an mein Bischen Armuth, und noch weiß ich nicht, ob er mich einholte und mir eins versetzte, oder ob ich über einen gefällten Baum niederfiel, aber als ich wieder aufwachte, that es mir furchtbar weh, und ich hatte das rechte Bein zerbrochen, daß ich auf Zeitlebens ein unglücklicher Mann war, und seitdem einen Holzfuß trage. Meinen kleinen Kram fand ich umgestürzt, und was ich da verloren habe, mag ich gar nicht erzählen. Der infame Hund, der!

»Wenn Du fortliefst, Mathias, so liefst Du vor deinem bösen Gewissen,« sagte der Wirth: »Denn Du warst auch ein sauberes Schelmstück zu deiner Zeit, als Du noch flinke Beine hattest und zwei Augen. Denn wie Du um das eine gekommen bist, hast Du uns nie erzählt. Du gabst den Spürhund ab für die Franzosen, und hiebst wen Du konntest dabei über's Ohr. Ich erinnere mich noch – wie viele Jahre mögen's doch her seyn? – als Du auch noch da im Spiele warst, wo der Teufel den alten Triglaff holen mußte, und der Officier von den Schillschen Husaren mit dem Schatz und dem Mädel auf und davon ging. – Auf den hattest Du es auch abgesehen, und führtest die Französischen Commissarien überall herum. Du warst ein ausgemachter Galgenstrick, und die grauen Haare haben Dich nicht um ein Haar besser gemacht.«

Der Hausirer, schon im Begriff aufzupacken, murrte dagegen, betheuerte seine Unschuld, sagte: an dem Officier sey auch kein gutes Haar gewesen, und machte sich fluchend auf und davon, als der aufmerksame Gast sich nach der erwähnten Geschichte erkundigte: Der Mensch hatte etwas Verdächtiges, und, irr' ich nicht, habe ich ihn schon gesehen, sagte er nach dessen Heraustreten.

»Es war« – erwiederte der Wirth – »ein ausgemachter Spion für die Franzosen. Die Schillschen haben ihn mehr als einmal hängen wollen, Unkraut vergeht aber nicht.«

Aber, die Geschichte mit dem Officier, wie verhält sich diese? fragte ungeduldig der Gast.

»O das war eine seltsame Begebenheit,« sagte der Wirth: »Es giebt gewiß schlechte Menschen unter allerlei Volks. So kehrte auch einmal vor langen Jahren, als sie bei Stralsund das Schillsche Freicorps gesprengt hatten, ein ärmlicher Mensch bei mir ein, und das war, wie ich nachher erfuhr, einer von den wilden Officieren bei den Husaren gewesen. Bei mir verhielt er sich aber ganz ruhig, und zitterte fast, und freute sich über eine warme Suppe wie ein Kind. Mittlerweile am andern Morgen als die Französischen Commissaire und Soldaten, von dem Hausirer Matthias geführt, ankommen, ist er auf und davon. Der Schelm riecht bald einen Schelm heraus, und es fand sich dann, daß dieser selbige Officier auch ein Schatzgräber und Teufelsbanner gewesen war, und in der Nacht den Schatz, nach dem der alte Triglaff lange Jahre umsonst gegraben, mit Teufelskunst gehoben hatte. Den alten Triglaff fanden sie todt angebunden. Sein einziges hübsches Mädel und den Schatz hatte der Officier aber mitgenommen, bis ihn denn auch der Teufel geholt hat.«

Agnes Vater bat um nähere Erklärung, welche damit schloß, daß Beide, der Teufelsbanner und das Mädchen, mit dem Schatze auf offenem Meere vom Bösen geholt seyen, und der leere Kahn vom Sturme zurückgetrieben wäre. Jener, hiermit noch nicht zufrieden, forschte nach den genaueren Umständen. Der Wirth suchte die Persönlichkeit des Officiers, so gut es ging, zu beschreiben, rief aber endlich aus: »Wenn ich nicht irre, habe ich seinen Namen, wie ihn der Commissarius mir nannte, dazumal an die Schrankthüre aufnotirt.« Er stieg auf den Schemel, öffnete einen Wandschrank, und rief, nachdem er den mit verblichener Kreide an der innern Seite stehenden Namen herausbuchstabirt hatte, herunter: »Julius von *** hieß er.«

Ein lauter Schrei unterbrach die Ruhe im Zimmer. Die beiden Freundinnen hatten schon seit einiger Zeit unbemerkt am Eingange dem Gespräche zugehört. Ottilie hielt krampfhaft Agnes Arm gefaßt und horchend mit gesteigerter Angst den Kopf vorgebeugt. Als der ausgesprochene Name ihr die schreckliche Gewißheit gab, verließen sie Kraft und Besinnung. Sie wäre auf den steinernen Flur niedergeschlagen, hätte nicht Agnes, schnell vorspringend, mit dem Aufgebot aller ihrer Kräfte die Ohnmächtige so lange festgehalten, bis die Männer herbeieilten, sie auf eine Bank zu legen. Alle augenblicklich angewandten Mittel, sie zur Besinnung zu bringen, blieben fruchtlos, und Agnes flüsterte dem Vater zu: »Ich fürchte, es ist die letzte Täuschung, welche die Dulderin traf.«

Noch war jedoch das Leben nicht entflohen. Als man sie oben in's Zimmer gebracht, schlug sie nach einigen Stunden Ruhe die Augen auf, und sah verwundert umher: »Ich lebe noch, ja, Ihr seyd alle wohlwollende Freunde. Im Traume bin ich weit, weit vorausgeeilt, über lange Jahre und Zeiten, es war aber nicht auf der Erde. Julius kam mir nach, und wir wurden hart geprüft, er mußte viel leiden, bis er rein wurde und wir uns in die Arme sanken. – Agnes, nicht wahr, er nannte die Insel drüben, wo der Kahn umgeschlagen wäre? Dorthin, liebe Agnes, begleite mich morgen. Vielleicht spülte die Welle seinen Leichnam an's Ufer, und die guten Leute haben ihn begraben. Ich muß hinüber, morgen mit dem ersten Sonnenstrahl. Schlagt mir das nicht ab. Ich sah ein grünes Grab mit vielen Blumen, und drüben, weiß ich, wird sich Alles entscheiden.«

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