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Die fromme Helene

Wilhelm Busch: Die fromme Helene - Kapitel 12
Quellenangabe
typecomics
booktitleDie fromme Helene
authorWilhelm Busch
year1974
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn3-257-20109-5
titleDie fromme Helene
pages3-115
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1872
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Viertes Kapitel

        Der Franz, ein Schüler hochgelehrt,
Macht sich gar bald beliebt und wert.

So hat er einstens in der Nacht
Beifolgendes Gedicht gemacht:

    Als ich so von ungefähr
    Durch den Wald spazierte,
    Kam ein bunter Vogel, der
    Pfiff und quinquilierte.

    Was der bunte Vogel pfiff,
    Fühle und begreif ich:
    Liebe ist der Inbegriff,
    Auf das andre pfeif ich.

Er schenkt's Helenen, die darob
Gar hocherfreut und voller Lob.

Und Franz war wirklich angenehm,
Teils dieserhalb, teils außerdem.

Wenn in der Küche oder Kammer
Ein Nagel fehlt – Franz holt den Hammer!

Wenn man den Kellerraum betritt,
Wo's öd und dunkel – Franz geht mit!

Wenn man nach dem Gemüse sah
In Feld und Garten – Franz ist da! –

Oft ist z. B. an den Stangen
Die Bohne schwierig zu erlangen.

Franz aber faßt die Leiter an,
Daß Lenchen ja nicht fallen kann.

Und ist sie dann da oben fertig –

Franz ist zur Hülfe gegenwärtig.

Kurzum! Es sei nun, was es sei –
Der Vetter Franz ist gern dabei.

Indessen ganz insonderheit
Ist er voll Scherz und Lustbarkeit.

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