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Die Frau im Spiegel

George Webb Appleton: Die Frau im Spiegel - Kapitel 28
Quellenangabe
authorGeorge Webb Appleton
titleDie Frau im Spiegel
publisherRobert Lutz / Verlag / G.m.b.H.
yearo.J.
translatorAdolf Gleiner
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170402
projectid17ae2b7f
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Siebenundzwanzigstes Kapitel.

An allen Gliedern zitternd, eilte ich zu meinem Zimmer hinunter. Dort vertauschte ich meine Pantoffeln mit Schuhen, setzte meinen Hut auf, rannte die Treppe hinunter und durch die Halle, schloß die Haustüre auf und stürmte ins Freie. In wenigen Sekunden hatte ich den Garten durchmessen und stand auf der Straße. Der Regen kam in Strömen vom Himmel herunter, und die Straße bestand nur noch aus einem weichen Brei von Straßenschmutz und Wasser. Es war stichdunkel und mir drohte keine Gefahr mehr. Aber ich rannte wie ein Besessener, als ob es mein Leben gälte. So rannte ich weiter, bis mein Schrecken buchstäblich aus mir herausgewaschen war. Als ich zuletzt vor Erschöpfung nicht mehr weiter konnte, suchte ich unter dem breiten Geäste einer alten Eiche den spärlichen Schutz, den sie mir zu bieten vermochte, und versuchte, meine fünf Sinne wieder zu sammeln.

Ich blickte auf die Uhr. Es war gerade zwei Uhr. In einer Stunde sollte der Tag anbrechen. Wohin sollte ich gehen? Wie sollte ich die Zeit verbringen, bis die schlafende, bei Tage arbeitende Menschheit wieder aufwachen würde? Es kam mir auch zum Bewußtsein, daß es nicht angenehm war, bis auf die Knochen durchnäßt zu sein. Meinem Gemütselend folgte leibliches Unbehagen. Bald kam ich mir als das unglücklichste Wesen auf Erden vor. Was hatte ich denn verbrochen, daß ich ein so trauriges Schicksal erleiden mußte? Es fehlte nicht mehr viel, daß ich geweint hätte, als mir plötzlich ein Trostesmittel einfiel. Meine Hand fuhr in die Tasche und holte daraus meine geliebte Pfeife und den Tabaksbeutel hervor. Im nächsten Augenblick freute ich mich wieder an etwas: an dem roten Glimmen und dem leichtgekräuselten Rauche des Tabaks. Allmählich durchdrang mich ein Gefühl des Behagens. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen. Ein Sperling begann zu piepsen, eine zweiter stimmte freudig und munter ein. Ich hörte das Rollen eines Eisenbahnzuges, der in der Nähe vorüberfuhr. Die Welt war immer noch am Leben. Und beim Zeus, war ich nicht ein wichtiger Bestandteil derselben? In dieser Weise ergab ich mich einer trostreichen Melancholie.

Ich schüttelte mich, um die anhängenden Regentropfen loszuwerden, wie ein nasser Hund, und griff dann, herzhaft an meiner Pfeife ziehend, tüchtig in der Richtung des Schweizerhäuschens aus. Die Wolken hatten sich gelichtet. Der Sturm hatte seinen letzten Hauch ausgeblasen. Im Osten wurde eine blasse Verheißung des kommenden Tages sichtbar. Meine Gefühle begannen rasch vom Gefrierpunkt aufzusteigen. Ich verspürte nun auch Hunger und Durst, und an einer Straßenecke machte ich meine erste Bekanntschaft mit einer Kaffeebude.

Der Dampf des duftenden Getränkes stieg mir wohltuend in die Nase. Es war ein unerwarteter Genuß. Nie im Leben werde ich diese im Freien genossene Tasse Kaffee, die ich möglicherweise unter anderen Umständen mit Ekel zurückgewiesen haben würde, und die zwei harten Eier vergessen, die sie zur großen Befriedigung meines schwer gestörten Verdauungssystems begleiteten. Für mich war es ein lukullisches Mahl, und ich zog die Finchleystraße neugestärkt hinunter.

Jetzt kam mir ein Gedanke. Sollte ich nicht vor allem der Polizei Mitteilung von den zwei Schüssen machen, die ich in meinem Zimmer vernommen hatte? Doch wozu? Die Polizei schien ja das verdächtige Haus zu bewachen und schließlich waren es ja alles Gauner, um deren Streitigkeiten ich mich nicht zu bekümmern brauchte. Jedenfalls wollte ich erst Richard fragen, was ich in dieser Sache für Schritte tun sollte.

Es wurde immer heller, während die dunkleren Wolken sich allmählich nach Westen verzogen, blitzte es an ihren Rändern dann und wann noch schwach auf, und ein oder zwei Mal ließ sich noch ein leises Grollen vernehmen. Aber die tolle Walpurgisnacht der entfesselten Elemente war zu Ende. Jetzt war die Reihe an der Sonne, und lange bevor ich noch die Oxfordstraße erreichte, verwandelten sich die leichten Wölkchen über mir in Rosenblätter, während der Zenith sich in den ganzen Pomp und Stolz lauteren Goldes kleidete.

Dann hatte ich zum ersten Male in meinem Leben das Gefühl, als ob das ganze London mir allein gehöre. Da und dort ward eine blaue Uniform, die von einem Manne ausgefüllt war, sichtbar, aber sie schien, wie die Briefkästen, einen Teil der Straße selbst zu bilden, auf jeder Seite aber waren lange Reihen toter Backstein- und Mörtelmauern zu erblicken, ein häßlicher und deprimierender Anblick für jeden durchnäßten Menschen, wenn er nicht gleich mir eine Tasse heißen Kaffees und zwei harte Eier im Leibe hatte, die ihn für seine Reise stärken sollten.

Der Grund dafür ist darin zu suchen, daß London, im Gegensatze zu seinen großen Brüdern Paris und New York Zeit braucht, um seine Glieder zu strecken und zu gähnen, bis es wach wird, und noch lange nach dem ersten Hahnenschrei bieten seine Straßen einen ungewöhnlich leeren und verlassenen Anblick, während die Bewohner der anderen Weltstädte weit früher sich im Freien sehen lassen.

Mit dem Tage in London aufzustehen, kann, wenn nicht ein wichtiger Grund dafür vorliegt, nur zu dem Zwecke geschehen, die Zeit totschlagen zu lernen. Zu dieser Erkenntnis gelangte ich, als ich endlich, nach planloser sechsstündiger Wanderung, in der Nähe der Seven Dials sah, wie an einem unappetitlichen Frühstückslokal die Rolläden heraufgezogen wurden. Ich machte beinahe einen Freudensprung, als ich das beobachtete. In zwei weiteren Stunden wäre es mir vielleicht möglich, Richard aufzusuchen! Allmählich begann mir die Ahnung aufzudämmern, daß die Zeit in London totzuschlagen unter Umständen gleichbedeutend war mit Selbstmord. Da indes auch in den unglücklichsten Lagen ein kleiner Trost verborgen liegt, fand ich den meinigen darin, daß meine Kleider durch das Herumwandern getrocknet waren, und ich müßte den Sinn des Wortes schlecht verstehen, wenn das nicht ein wahrer Komfort für mich war.

Die Sonne war an diesem Tage in übermütiger Stimmung. Sie brannte mitleidslos herunter, und ich stand erhitzt im Pump Court herum, als Richard in weißen Hosen und einen Panamahut auf dem Kopf erschien.

Was? rief er. So früh schon?

Das nennst du früh? erwiderte ich. Und dabei habe ich geschlagene sieben Stunden gewartet!

Diese Behauptung erfordert eine Aufklärung, bemerkte er. Komm herauf!

Ich folgte ihm in sein Privatzimmer.

Ja, ja, diese Hitze! Sie wäre schon imstande, dem stärksten Manne die Gedanken zu verwirren. Nimm Platz!

Ich folgte seiner Einladung. Er setzte sich ebenfalls, ganz in meine Nähe.

Sieben Stunden sagtest du?

Eher acht, mein Lieber.

Ist dir nicht ganz wohl? fragte er ernst.

Nicht besonders. Aber es handelt sich nicht darum, Richard. Tod und Teufel ist in dem Hause dieses lieben alten Herrn Goliby los. Kannst du eine freudige Miene aufsetzen?

Wenn es die Umstände erheischen, ja.

Sie erheischen es. Freue dich, mich noch am Leben zu sehen!

Tu ich auch. Doch zum Teufel, was willst du damit sagen? Was ist denn los mit dir? Du siehst ja aus, als ob du in deinen Kleidern eine kleine Schwimmreise unternommen hättest!

Schlimmer als das. Meine Kleider sind auf mir geschwommen, versetzte ich.

Richard begann ein unglückliches Gesicht zu machen.

Ich fürchte, ich bin schuld daran, sagte er.

Natürlich. Du hast mir ja geraten, bei der Stange zu bleiben.

Allerdings. Aber gestern schrieb ich dir, die Stange fahren zu lassen.

Zu spät, erwiderte ich.

Warum zu spät? Du scheinst in einer tragischen Stimmung zu sein.

Bin ich auch.

Warum denn? Ist in eurem Haus etwa jemand ermordet worden?

Ja.

Er sprang auf.

Heiliger Gott! Doch nicht Goliby?

Nein, der nicht. Habe keine Ahnung, wer es ist. Wurde heute nacht bei einem Gelage erschossen. Einer wollte seine Kunstfertigkeit im Schießen auch an mir üben. Aber ich bin ihm durch die Lappen und habe auf Kosten meines Schuhleders seit sieben guten Stunden die Londoner Straßen studiert.

Komm, Ted, sei vernünftig!

Vernünftig soll ich sein! rief ich aus. Großer Gott! Was verstehst du denn unter »vernünftig«? Willst du Ammengeschichten oder die Wahrheit hören? Ich wiederhole dir, daß heute nach Mitternacht jemand in unserem Hause ermordet worden ist. Mir hat um ein Haar dasselbe Schicksal geblüht, und du nun, in deiner üblichen freundlichen Weise, ersuchst mich, vernünftig zu sein. Ist denn ein Mord etwas so Lachhaftes?

Er bot mir die Hand.

Nein, Ted, nein, verzeih mir! Aber ich konnte es nicht glauben, alter Junge. Ist das alles denn möglich? Erzähle mir das etwas genauer!

Ich folgte seiner Aufforderung.

Mein lieber alter Ted, sagte er, als ich mit meinem Berichte zu Ende war, das ist ja entsetzlich. Ich habe dich da in eine saubere Geschichte hineingebracht! – Weißt du auch, was die Männer im Garten zu schaffen hatten?

Ich sah ihn fragend an.

Den Ermordeten haben sie begraben, erwiderte er.

Wie hatte ich nur nicht daran denken können? Ich verstehe es lediglich, wenn ich daran mich erinnere, wie sehr ich in jenem Augenblicke um mein eigenes Leben besorgt sein mußte. Nach einer kleinen Pause fragte ich Richard:

Was meinst du, soll ich der Polizei Mitteilung davon machen?

Wenn die Polizei das Haus bewacht, erwiderte er nach kurzer Ueberlegung, halte ich es für unnütz. Später kannst du es ihr immer noch mitteilen. Sonst könnte man dich wieder in diese Geschichte hineinverwickeln. Danke dem Himmel, daß du glücklich aus dem Haus herausgekommen bist und es nie mehr betreten wirst.

Ich schüttelte den Kopf.

Ich kehre heute abend zurück, sagte ich in bestimmtem Tone.

Wahnwitz!

Wahnwitz oder nicht, ich kehre zurück. Bitte gib mir Papier und Tinte!

Richard leistete kopfschüttelnd meinem Wunsche Folge. Ich setzte mich an seinen Schreibtisch und verfaßte den folgenden Brief, den ich meinem Freunde zu lesen gab, bevor ich den Umschlag zuklebte. Er lautete:

Geehrter Herr Goliby!

Ich teile Ihnen in aller Kürze mit, daß ich die vergangene Nacht bei meinem Freund Hamilton verbracht habe. Ihren Worten entnahm ich die Erlaubnis dazu. Auf jeden Fall werde ich mich heute abend einfinden, um Ihre Instruktionen entgegenzunehmen.

Hochachtungsvoll
Ihr ergebener
Eduard Lart.

Achselzuckend gab er ihn mir zurück.

Aha, meinte er, du hast jetzt, wie mir scheint, die Zügel selbst in die Hand genommen. Nun, schließlich bewundere ich deinen Mut. Soll ich heute abend nicht mitkommen?

Ich schrieb die Adresse auf den Umschlag, dann sagte ich:

Nein, ich möchte die Sache auf eigene Gefahr durchführen. Kann dein Schreiber dieses Billett zum Briefkasten besorgen?

Er klingelte. Der Angestellte trat ein und nahm den Brief mit.

Ich habe dir versprochen, Ted, fuhr nun Richard fort, dir durch die Geschichte durchzuhelfen. Sie ist mit Gefahr verbunden. Darum laß mich um unserer alten Freundschaft willen mittun!

Nein, Richard, erwiderte ich, und abermals nein! Ich muß meine Rolle in dieser – sagen wir – Tragödie spielen. Und ich habe die Absicht, sie bis zum Ende durchzuführen. Nicht um alles in der Welt möchte ich dich hineinziehen. Du hast es gut gemeint, als du mich nach St. Johns Wood hinausschicktest. Was mir auch geschehen mag, dein Gewissen braucht dir auch nicht den geringsten Vorwurf zu machen. Und nun, lassen wir das Thema fallen. Ich möchte jetzt an andere Dinge denken und den Rest des Tages angenehm verbringen. Es lebe das Vergnügen und der Frohsinn, und zum Teufel mit den Sorgen!

Richard schmunzelte und griff zu seinem Hute.

Ich hätte dir nicht soviel Courage zugetraut, bemerkte er. Komm, wir wollen einen Schluck miteinander trinken. Das wird keinem von uns schaden!

Als ich mich eine Stunde später von Richard verabschiedete, sagte er:

Fällt mir eben ein! Ich hätte bald vergessen, dir mitzuteilen, daß Golibys Kupferminen sich als eine großartige Flunkerei herausgesteckt haben. Die Aktionäre sind mit einer Viertelmillion hereingefallen, was sagst du dazu?

Nicht viel, erwiderte ich. Es ist bloß eine Einzelheit. Ich bin nachgerade solche kleine Ueberraschungen gewöhnt!

*

Der Tag verstrich, wie derlei Tage zu verstreichen pflegen.

Ich entschloß mich, der Polizei keine Mitteilung über die Ereignisse zu machen. Dem Toten war ja doch nicht mehr zu helfen. Und schließlich hatte die Polizei in diesem Falle mehr zu tun, als nur einen einzelnen Mörder festzunehmen.

Nach dem Mittagessen mietete ich mir in einem Hotel ein Zimmer, wo ich trotz der aufregenden Ereignisse der vergangenen Nacht in einen kräftigenden Schlaf verfiel, aus dem ich gerade rechtzeitig erwachte, um noch einen Imbiß zu mir zu nehmen, bevor ich meine Schritte wieder nach St. Johns Wood lenkte.

Erst als ich mich gegen neun Uhr wieder in der Elsinorestraße einfand, begann mein Herz lauter als gewöhnlich zu schlagen.

Ich wollte eben das Gartenpförtchen aufschließen, als sich mir ein Polizist näherte.

Herr Lart? fragte er, indem er militärisch grüßte.

Jawohl, antwortete ich.

Ich habe vom Inspektor etwas auszurichten.

Nun? fragte ich, gespannt auf seinen Auftrag.

Zwei Worte nur, Herr Lart: heute Nacht.

Gut. Danke. Ich verstehe.

Er legte die Hand wieder an den Helm und entfernte sich. Ich schloß auf, durchschritt den Garten und betrat das Haus.

Die Halle war schwach beleuchtet. Ich ging auf mein Zimmer hinauf und klingelte und klingelte wieder, bis ich es endlich als nutzlos aufgab.

Es scheint außer mir keine Seele im Hause zu sein, dachte ich. Ich möchte wissen, ob Marie meinem Rate gefolgt ist und weggegangen ist.

Ich sah mich im Zimmer um, ob ich nicht ein Anzeichen zur Entscheidung dieser Frage finden könnte. Zuletzt fiel mein Blick auf einen Zettel, der auf dem Kaminsims lag.

Aha, dachte ich, da haben wir's ja! Das ist von ihr. Was schreibt sie denn?

Ich trat ans Licht und las die folgende Mitteilung:

Geehrter Herr Lart!

Ich habe getan, wie Sie mir rieten, insbesondere weil ich sehe, daß Sie sich selber gedrückt haben. Als ich das Frühstück für Sie heraufbrachte, sah ich, daß Sie das Bett nicht berührt hatten. Ich glaube, vergangene Nacht ist etwas Schreckliches hier passiert. Weil Sie weg sind, kann ich es nicht länger mehr aushalten. Ich hoffe, daß Sie diesen Brief erhalten. Meine Adresse ist bei meiner Mutter, Mulberrystraße 24, Kentish Town.

Ihre ergebenste Dienerin
Marie Gibbs.

Haha, dachte ich, das gibt eine fröhliche Geschichte. Die Razzia ist auf heute abend angesetzt. Die Nachricht war offiziell und kann nicht bezweifelt werden. Aber zu welchem Zwecke? Das Nest ist leer. Ich kann wohl die Haustüre aufsperren, wie ich versprach, aber was nützt es? Ich werde nur sagen können: Freut mich, meine Herren, daß Sie da sind, aber ich kann Ihnen nicht helfen: außer mir ist keine Menschenseele im Hause! Nun, das ist ihre Sache, und ich glaube, es ist nun höchste Zeit, daß ich meine sieben Sachen zusammenpacke und mich ebenfalls für den Abzug bereit halte!

Ich begab mich in mein Schlafzimmer und zündete das Gas an. Dann leerte ich meine Schubladen und packte meine wenigen Habseligkeiten in meinen Handkoffer. Als ich damit zu Ende war und befriedigt aufsah, zog ein merkwürdiger Anblick meine Aufmerksamkeit auf sich.

Der große, vom Boden bis zur Decke reichende Spiegel stand schief von der Wand ab. An dieser Entdeckung war nicht zu zweifeln. Es konnte keine optische Täuschung sein. Und als ich nähertrat, bemerkte ich, daß auf jeder Seite dahinter ein Spalt sichtbar war, in den ich mit Leichtigkeit die Hand stecken konnte. Im nächsten Augenblick entdeckte ich, daß der Spiegel oben und unten in der Mitte in Zapfen ruhte, um die er drehbar war. Ich zog ihn vor, bis er senkrecht zur Wandfläche stand, und siehe da: zu beiden Seiten des Spiegels gähnte eine Oeffnung, die in einen dunkeln Gang führte.

Jetzt endlich hatte ich eine Erklärung für die geheimnisvollen Besuche gefunden, die ich zu verschiedenen Malen erhalten hatte.

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