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Die Edda

Karl Simrock: Die Edda - Kapitel 45
Quellenangabe
typelegend
authorKarl Simrock
year1878
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung
addressStuttgart
titleDie Edda
pagesI-VII
created20031015
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1851
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4. Gangleri fragte: Wie ward die Welt, wie entstand sie, und was war zuvor? Har antwortete: So heißt es in der Wöluspa:

Einst war das Alter,   da Alles nicht war,
Nicht Sand noch See   noch salzge Wellen,
Nicht Erde fand sich   noch Ueberhimmel,
Gähnender Abgrund   und Gras nirgend.

Da sprach Jafnhar: Manches Zeitalter vor der Erde Schöpfung war Niflheim entstanden; in dessen Mitte liegt der Brunnen, Hwergelmir genannt. Daraus entspringen die Flüße mit Namen Swöl, Gunnthra, Fiorm, Fimbul, Thul, Slidr und Hridr, Sylgr und Ylgr, Wid, Leiptr und Giöl, welcher der nächste beim Höllenthor ist. Da sprach Thridi: Vorher aber war im Süden eine Welt, Muspel geheißen: die ist hell und heiß, so daß sie flammt und brennt und allen unzugänglich ist, die da nicht heimisch sind und keine Wohnung da haben. Surtur ist er geheißen, der an der Grenze des Landes sitzt und es beschützt: er hat ein flammendes Schwert und am Ende der Welt wird er kommen und heeren und alle Götter besiegen und die ganze Welt in Flammen verbrennen. So heißt es in der Wöluspa:

Surtur fährt von Süden   mit flammendem Schwert,
Von seiner Klinge   scheint die Sonne der Götter.
Steinberge stürzen,   Riesinnen straucheln,
Zu Hel fahren Helden,   der Himmel klafft.

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