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Die drei Musketiere - Band II

Alexandre Dumas (der Ältere): Die drei Musketiere - Band II - Kapitel 26
Quellenangabe
typefiction
authorAlexander Dumas d. Ä.
titleDie drei Musketiere - Band II
publisherFranckh'sche Verlagshandlung
printrun14. Auflage
translatorZoller
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20111127
projectid5d970724
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XXV.

Zweiter Tag der Gefangenschaft.

Mylady träumte, sie habe d'Artagnan endlich erwischt und wohne seiner Hinrichtung bei; der Anblick seines unter dem Henkerbeil entströmenden verhaßten Blutes brachte dieses reizende Lächeln auf ihre Lippen. Sie schlief, wie ein Gefangener schläft, der durch seine erste Hoffnung eingewiegt wird.

Als man am andern Morgen in ihr Zimmer trat, lag sie noch im Bette. Felton verweilte in der Flur. Er brachte die Frau, von der er am Abend zuvor gesprochen hatte. Diese Frau trat ein, näherte sich dem Bette Mylady's und bot ihr ihre Dienste an.

Mylady war gewöhnlich bleich, ihre Gesichtsfarbe konnte also diejenige täuschen, die sie zum erstenmale sah.

»Ich habe das Fieber,« sprach sie, »und konnte die ganze Nacht kein Auge zuthun. Ich leide furchtbar. Werdet Ihr menschlicher sein, als man gestern gegen mich gewesen ist? Ich verlange nichts Anderes, als liegen bleiben zu dürfen.«

»Wollt Ihr, daß man einen Arzt rufe?« sprach die Frau.

Felton hörte diesen Dialog an, ohne ein Wort zu sagen. Mylady überlegte, daß sie, je mehr man sie mit Menschen umgebe, desto mehr Leute hätte, die sie zum Mitleid bewegen könnte, und daß sich sodann die Wachsamkeit Lord Winters verdoppeln müßte. Ueberdies konnte der Arzt erklären, die Krankheit sei nur geheuchelt, und Mylady wollte, nachdem sie die erste Partie verloren hatte, die zweite nicht ebenfalls verlieren.

»Einen Arzt holen,« sagte sie, »wozu soll dies nützen? Diese Herren haben gestern erklärt, mein Uebel sei eine Komödie. Heute würde wohl dasselbe der Fall sein. Denn seit gestern Abend hat man Zeit genug gehabt, den Arzt zu benachrichtigen.«

»Nun, so sagt selbst,« sprach Felton ungeduldig, »welche Kur Ihr wünscht.«

»Ei, mein Gott, weiß ich es denn? ich fühle, daß ich leide; das ist Alles. Man gebe mir, was man will, es ist mir ganz gleichgültig!«

»Holt Lord Winter,« sagte Felton, der ewigen Klagen müde.

»Oh! nein, nein!« rief Mylady, »nicht, mein Herr, ruft ihn nicht! Ich beschwöre Euch, ich befinde mich wohl! ich brauche nichts; ruft ihn nicht!«

Sie sprach diese Worte mit einer so natürlichen Heftigkeit, daß Felton, davon hingerissen, einige Schritte in das Zimmer that.

»Er ist bewegt,« dachte Mylady.

»Wenn Ihr jedoch wirklich leidet, Madame,« sagte Felton, »so wird man einen Arzt holen, und täuscht Ihr uns, nun, um so schlimmer für Euch; wir haben uns wenigstens nichts vorzuwerfen.«

Mylady antwortete nicht, sondern sie warf ihren schönen Kopf auf das Kissen zurück und fing an zu weinen und zu schluchzen.

Felton betrachtete sie mit seiner gewöhnlichen Unempfindlichkeit. Als er aber sah, daß die Krisis sich zu verlängern drohte, ging er weg. Die Frau folgte ihm. Lord Winter erschien nicht.

»Ich glaube, ich fange an, klar zu sehen,« murmelte Mylady mit einer wilden Freude und begrub sich unter ihren Betttüchern, um allen denjenigen, welche sie beobachten könnten, diesen Ausbruch innerer Befriedigung zu verbergen.

Es schlug zehn Uhr.

»Nun ist es Zeit, die Krankheit aufhören zu lassen,« sagte sie. »Wir wollen aufstehen, und schon heute einigen Erfolg zu gewinnen suchen. Ich habe nur zehn Tage, und heute Abend und bereits zwei davon abgelaufen.«

Die Bedienung hatte, als sie am Morgen in Mylady's Zimmer getreten war, ihr das Frühstück gebracht. Nun dachte die Gefangene, man werde es ihr bald wegnehmen, und sie werde bei dieser Gelegenheit Felton wiedersehen.

Mylady täuschte sich nicht. Felton erschien abermals und gab, ohne nachzusehen, ob Mylady das Frühstück berührt hatte oder nicht, Befehl, den Tisch wegzutragen, den man gewöhnlich ganz serviert brachte.

Felton blieb zurück. Er hielt ein Buch in seiner Hand. In einem Fauteuil in der Nähe des Kamins liegend, glich Mylady, schön, bleich und ergebungsvoll, einer heiligen Jungfrau, welche dem Märtyrerthum entgegensieht.

Felton näherte sich ihr und sprach:

»Lord Winter, der ein Katholik ist, wie Ihr, Madame, glaubte, die Entbehrung der Gebräuche und Zeremonien Eurer Religion dürfte schmerzlich für Euch sein. Er erlaubt also, daß Ihr jeden Tag die gewöhnlichen Gebete Eurer Messe lest, und hier ist ein Buch, welches das Ritual enthält.«

Bei der Miene, mit der Felton dieses Buch auf das Tischchen legte, an welchem Mylady saß, bei dem Tone, mit dem er die zwei Worte Eurer Messe aussprach, bei dem verächtlichen Lächeln, womit er dieselben begleitete, hob Mylady das Haupt und schaute den Offizier aufmerksamer an.

An dem ernsten Schnitt des Haares, an der einfachen Tracht, an der Stirne, die so glatt war wie Marmor, aber hart und undurchdringlich wie dieser, erkannte sie einen von den finstern Puritanern, dergleichen sie sowohl am Hof des Königs Jakob, als am Hof des Königs von Frankreich, wo sie zuweilen trotz der Erinnerung an die Sanct-Bartholomäusnacht Zuflucht suchten, so häufig getroffen hatte.

Sie hatte daher eine jener raschen Eingebungen, wie sie nur Leute von Genie in großen Krisen, in den äußersten Momenten, die über Glück und Leben entscheiden sollen, zu bekommen pflegen.

Die zwei Worte Eurer Messe und ein einziger Blick auf Felton hatten ihr in der That das ganze Gewicht der Antwort enthüllt, welche sie zu geben im Begriffe war.

Aber mit dem ihr eigenthümlichen schnellen Geistesblick trat diese Antwort sogleich ganz fertig auf ihre Lippen, und mit einer verächtlichen Betonung, welche sie mit dem Ausdruck in Einklang brachte, den sie in der Stimme des jungen Mannes wahrgenommen hatte, erwiderte sie:

»Ich, mein Herr? meine Messe? Lord Winter, der verdorbene Katholik, weiß ganz wohl, daß ich nicht seiner Religion angehöre, und es ist nur eine Falle, die er mir legen will.«

»Von welcher Religion seid Ihr denn, Madame?« fragte Felton mit einem Staunen, das er trotz seiner Selbstbeherrschung nicht ganz zu verbergen vermochte.

»Ich werde es sagen!« rief Mylady mit einer erheuchelten Begeisterung, »ich werde es sagen, wenn ich genug für meine Religion gelitten haben werde.«

Der Blick Feltons enthüllte vor Mylady die ganze Ausdehnung des Raumes, den sie sich durch dieses einzige Wort geöffnet hatte.

Der junge Mann blieb indessen stumm und unbeweglich. Sein Blick hätte allein gesprochen.

»Ich bin in den Händen meiner Feinde,« fuhr sie in jenem Tone der Begeisterung fort, von dem sie wußte, daß er den Puritanern eigenthümlich war. »Gott mag mich retten, oder ich mag für meinen Gott untergehen! Das ist die Antwort, die ich Euch Lord Winter zu überbringen bitte,« fügte sie bei und deutete mit der Fingerspitze auf das Gebetbuch, jedoch ohne es zu berühren, als hätte sie sich durch eine solche Berührung verunreinigt geglaubt, »Ihr könnt dieß zurückbringen und gebraucht es für Euch selbst; denn Ihr seid ohne Zweifel ein doppelter Mitschuldiger von Lord Winter, mitschuldig bei seiner Verfolgung, mitschuldig bei seiner Ketzerei.«

Felton antwortete nicht. Er nahm das Buch mit demselben Gefühl des Widerwillens, das er bereits kund gegeben hatte, und zog sich nachdenklich zurück.

Lord Winter erschien gegen fünf Uhr Abends. Mylady hatte den ganzen Tag Zeit gehabt, den Plan für ihr Benehmen zu entwerfen. Sie empfing ihn als eine Frau, die bereits wieder in alle ihre Vortheile eingetreten ist.

»Es scheint,« sagte der Baron, indem er sich Mylady gegenüber in einen Lehnstuhl setzte und seine Füße nachläßig gegen den Kamin ausstreckte, »es scheint, wir haben eine kleine Apostasie gemacht.«

»Was wollt Ihr damit sagen, mein Herr?«

»Ich will damit sagen, daß Ihr, seit wir uns zum letzten Mal gesehen haben, die Religion gewechselt habt. Solltet Ihr zufällig einen dritten protestantischen Gatten genommen haben?«

»Erklärt Euch, Mylord,« entgegnete die Gefangene mit Majestät; »denn ich sage Euch, daß ich Eure Worte zwar höre, aber nicht verstehe.«

»Dann habt Ihr gar keine Religion, und das gefällt mir noch besser,« versetzte Lord Winter mit Hohnlachen.

»Jedenfalls stimmt es besser zu Euren Grundsätzen,« sprach Mylady kalt.

»Ich muß Euch gestehen, daß mir dies vollkommen gleichgültig ist.«

»Gesteht immerhin diese religiöse Gleichgültigkeit, Eure Ausschweifungen und Verbrechen sind hinreichende Belege hiefür.«

»Wie, Ihr sprecht von Ausschweifungen, Frau Messalina, Ihr sprecht von Verbrechen, Lady Macbeth? Entweder habe ich unrecht verstanden, oder Ihr seid bei Gott! sehr unverschämt.«

»Ihr sprecht so, weil man uns hört, mein Herr,« erwiderte Mylady mit kaltem Tone, »und weil Ihr Eure Kerkermeister und Henker gegen mich einnehmen wollt.«

»Meine Kerkermeister, meine Henker! potz tausend, Madame, Ihr stimmt einen kuriosen Ton an, und die Komödie von gestern verwandelt sich heute Abend in eine Tragödie. Uebrigens werdet Ihr in acht Tagen da sein, wo Ihr sein sollt, und meine Aufgabe ist geendigt.«

»Schandfleck, heilloser Schandfleck!« rief Mylady mit der Begeisterung des Opfers, das seine Richter herausfordert.

»Bei meinem Ehrenwort, ich glaube, die drollige Person wird verrückt,« sagte Lord Winter. »Seid ruhig, Frau Puritanerin, oder ich lasse Euch in den Kerker werfen. Bei Gott! mein spanischer Wein steigt Euch in den Kopf, nicht wahr? Aber seid unbesorgt, diese Trunkenheit ist nicht gefährlich und wird keine Folgen haben.«

Und Lord Winter zog sich fluchend zurück, was in jener Zeit eine ganz ritterliche Gewohnheit war.

Felton stand allerdings vor der Thüre und hatte kein Wort von dieser ganzen Scene verloren.

Mylady hatte ihn richtig errathen.

»Ja, gehe, gehe!« sagte sie zu ihrem Schwager, »die Folgen kommen im Gegentheil: aber Du sollst sie erst erfahren, wenn es nicht mehr Zeit ist, sie zu vermeiden.«

Es trat wieder eine völlige Stille ein. Zwei Stunden verliefen und man brachte das Abendbrod; man fand Mylady mit ihrem Gebet beschäftigt, mit einem Gebet, das sie von einem Diener ihres zweiten Gatten, einem äußerst strengen Puritaner, gelernt hatte. Sie schien in eine solche Begeisterung versetzt, daß man glauben konnte, sie achte ganz und gar nicht auf das, was um sie her vorging. Felton befahl durch ein Zeichen, sie nicht zu stören, und als Alles in Ordnung war, entfernte er sich geräuschlos mit den Soldaten.

Mylady wußte, daß sie beobachtet werden konnte, sie setzte deßhalb ihr Gebet bis zum Schlusse fort, und es kam ihr vor, als ob der Soldat, der an ihrer Thüre Wache hielt, nicht mehr in demselben Schritt marschirte, sondern horchte.

Für den Augenblick wollte sie nicht mehr; sie stand auf, setzte sich zu Tische, aß wenig und trank nur Wasser.

Eine Stunde nachher kam man, um den Tisch wegzunehmen. Aber Mylady bemerkte, daß Felton die Soldaten diesmal nicht begleitete.

Er fürchtete also, sie zu oft zu sehen.

Sie wandte sich ab, um zu lächeln, denn in diesem Lächeln lag ein so triumphirender Ausdruck, daß sie sich schon dadurch hätte verrathen können.

Abermals ließ sie eine halbe Stunde vergehen, und da in diesem Augenblick Alles in dem alten Schlosse still war und man nur das ewige Gemurmel des Meeres, dieses ungeheure Athemholen des Oceans, vernahm, so stimmte sie mit ihrer reinen, klangreichen, vibrirenden Stimme den ersten Vers des folgenden, damals bei den Puritanern sehr beliebten, Psalmes an:

»Herr Du verläßt uns nur.
Zu prüfen uns're Stärke,
Doch Deine Himmelshand
Beut dann den Preis für unsere Werke.«

Diese Verse waren nicht ausgezeichnet, dazu fehlte im Gegentheil noch viel: aber die Protestanten kümmerten sich nichts um die Poesie.

Während Mylady sang, horchte sie zugleich. Der Soldat, welcher vor ihrer Thüre Wache hielt, stand stille, als ob er in Stein verwandelt worden wäre. Mylady konnte hienach die Wirkung beurtheilen, die sie hervorgebracht hatte.

Sie setzte nun ihren Gesang mit unaussprechlicher Inbrunst und Gefühlsfülle fort. Es kam ihr vor, als verbreiteten sich die Töne in der Feme unter den Gewölben und müßten wie ein magischer Zauber das Herz ihrer Kerkermeister erweichen. Jedoch, der Soldat, welcher Schildwache stand, ohne Zweifel ein eifriger Katholik, schüttelte den Zauber ab, denn er öffnete das in der Thüre angebrachte Gitter und sprach:

»Schweigt, Madame, Euer Gesang ist traurig, wie de profundis, und wenn man, außer dem Vergnügen, hier in Garnison zu sein, auch noch solche Dinge hören müßte, so wäre es nicht auszuhalten.«

»Stille!« sagte eine tiefe Stimme, an der Mylady Felton erkannte. »In was mischt Ihr Euch, Bursche? Hat man Euch geboten, diese Frau im Singen zu hindern? Nein! man hat Euch gesagt, Ihr sollt sie bewachen und auf sie schießen, wenn sie zu entweichen suchen würde. Bewacht sie, schießt auf sie, wenn sie entweichen will, aber ändert nichts an dem Befehl.«

Ein Ausdruck unnennbarer Freude erleuchtete das Antlitz Mylady's, aber dieser Ausdruck war flüchtig, wie der Wiederstrahl eines Blitzes, und als ob sie das Zwiegespräch nicht gehört hätte, von dem sie kein Wort verlor, fuhr sie zu singen fort, indem sie ihrer Stimme den ganzen Zauber, den ganzen Umfang, die ganze Verführungskraft verlieh, womit sie von einem Dämon ausgerüstet war.

»Für so viele Thränen, Elend, Bann und Ketten
Bleibt mir Gebet noch, Kraft und Jugend,
Gott zählt sie selbst, die Zahl der Schrecken,
Und lohnt sie mit dem Lohn der Tugend.«

Diese Stimme von unerhörtem Umfang und voll erhabener Leidenschaft gab der rohen, ungeschliffenen Poesie dieser Psalmen eine Zauberkraft, welche selbst die begeisterten Puritaner nur selten in den Gesängen ihrer Brüder fanden: Felton glaubte den Engel singen zu hören, der die drei Hebräer im feurigen Ofen tröstete.

Mylady fuhr fort:

»Er kommt gewiß, gerechter großer Gott,
Des Leidens Lösetag,
Und immer bleibt uns Märtyrthum und Tod,
Ob jener auch die Hoffnung täuschen mag.«

Dieser Vers, in welchen die furchtbare Zauberin ihre ganze Seele legte, vollendete die Verwirrung im Herzen des jungen Offiziers. Er öffnete heftig die Thüre und Mylady sah ihn bleich wie immer, aber mit glühenden, beinahe irren Augen eintreten.

»Warum singt Ihr so,« sprach er, »und mit einer solchen Stimme?«

»Ich bitte um Vergebung, mein Herr,« erwiderte Mylady mit sanftem Tone. »Ich vergaß, daß meine Lieder in diesem Hause nicht gebräuchlich sind. Ich habe Euch ohne Zweifel in Eurem Glauben verletzt, aber ich schwöre Euch, es geschah unwillkürlich. Verzeiht mir also einen Fehler, der vielleicht groß, aber gewiß absichtslos ist.«

Mylady war in diesem Augenblick so schön, die religiöse Begeisterung, in welche sie sich versetzt hatte, gab ihrem Gesicht einen solchen Ausdruck, daß es Felton in seiner Verblendung vorkam, als sähe er den Engel, den er kurz zuvor zu hören geglaubt hatte.

»Ja, ja,« antwortete er, »ja, Ihr stört die Leute, die dieses Schloß bewohnen, Ihr bringt sie in Aufregung.«

Der arme Thor bemerkte nicht einmal die Zusammenhangslosigkeit seiner Rede, während Mylady ihr Luchsauge in die tiefste Tiefe seiner Seele tauchte.

»Ich werde schweigen,« sprach Mylady, indem sie mit der ganzen Weichheit, die sie ihrer Stimme, mit der ganzen Resignation, die sie ihrer Haltung zu geben vermochte, die Augen niederschlug.

»Nein, nein, Madame,« erwiderte Felton, »singt nur etwas weniger laut, besonders bei Nacht.«

Nach diesen Worten verließ Felton eilig das Zimmer, da er fühlte, daß er der Gefangenen gegenüber seine Strenge nicht länger zu bewahren vermochte.

»Ihr habt wohl gethan, Lieutenant,« sagte der Soldat. »Solche Gesänge drehen das Herz um; doch man gewöhnt sich am Ende daran. Die Stimme ist so schön!«

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