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Gutenberg > Charles Baudelaire >

Die Blumen des Bösen

Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen - Kapitel 52
Quellenangabe
typepoem
titleDie Blumen des Bösen
authorCharles Baudelaire
translatorTherese Robinson
publisherGeorg Müller Verlag
addressMünchen
year1925
senderreuters@abc.de
created20040730
pfad/baudelai/blumen/book.xml
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Abendklänge

Die Stunde ist's, da ihre Kelche breiten
Die Blumen und wie Weihrauchschalen stehn,
Klänge und Düfte sich im Winde drehn,
Schwermütiger Walzer, zärtlich sanftes Gleiten.
Die Blumen still wie Weihrauchschalen stehn,
Die Geige bebt, ein Herz klagt aus den Saiten,
Schwermütiger Walzer, zärtlich sanftes Gleiten,
Ein grosses Grab der Himmel, ernst und schön.
Die Geige bebt, ein Herz klagt aus den Saiten,
Ein Herz das flieht vor Nacht und Untergehn.
Ein grosses Grab der Himmel, ernst und schön
Und blutigrot der Sonne still Entgleiten.
Ein Herz das flieht vor Nacht und Untergehn
Zum letzten Strahl erloschner Herrlichkeiten,
Und blutigrot der Sonne still Entgleiten,
In heiligem Glanz seh' ich dein Bild erstehn.

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