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Gutenberg > Charles Baudelaire >

Die Blumen des Bösen

Charles Baudelaire: Die Blumen des Bösen - Kapitel 20
Quellenangabe
typepoem
titleDie Blumen des Bösen
authorCharles Baudelaire
translatorTherese Robinson
publisherGeorg Müller Verlag
addressMünchen
year1925
senderreuters@abc.de
created20040730
pfad/baudelai/blumen/book.xml
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Das Ideal

Nie sind's die zarten Schönen der Vignetten,
Ärmliche Zeugnisse aus kranker Zeit,
Die mit verschnürtem Fuss, die Hand an Kastagnetten,
Ein Herz wie meins erfüllt mit Freudigkeit.

Lasst Gavarni die blut- und seelenlosen
Lispelnden Schönen aus dem Hospital!
Nicht eine dieser schwanken, bleichen Rosen
Gleicht meinem glutenroten Ideal.

Nein, für mein abgrundtiefes Herz erwähle
Ich, Lady Macbeth, dich, gewaltige Seele,
Äschlos' Traum, erblüht im nordischen Wind;

Und dich, erhabene Nacht, Buonarrotis Kind,
Die still in seltsam fremder Ruh' entfaltet
Die Reize, für Titanenmund gestaltet.

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