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Dichtungen. Drittes Bändchen. Gjaur. Braut von Abydos. Lara. Parisina.

George Gordon Noël Byron: Dichtungen. Drittes Bändchen. Gjaur. Braut von Abydos. Lara. Parisina. - Kapitel 5
Quellenangabe
authorGeorge Gordon Byron
booktitleDichtungen
titleDichtungen. Drittes Bändchen. Gjaur. Braut von Abydos. Lara. Parisina.
publisherVerlag des Bibliographischen Instituts
year1872
translatorWilhelm Schäffer
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
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Parisina.

Vorerinnerung.

Nachstehendes Gedicht beruht auf einem Vorfalle, der in Gibbon's »Alterthümern des Hauses Braunschweig« erwähnt wird. Ich weiß wohl, daß in jüngster Zeit der empfindsame und prüde Geschmack des Lesers derlei Gegenstände für unziemlich zu poetischer Behandlung hält. Die griechischen Tragiker und einige unserer besten alten englischen Schriftsteller waren anderer Meinung; ebenso in neuerer Zeit Alfieri und Schiller auf dem Kontinente. Nachstehender Auszug gibt die Thatsachen, auf denen die Erzählung beruht. Der Name Azo ist, als leichter dem Versmaß sich fügend, statt Nicolo gewählt worden.

»Unter der Regierung Nicolo's III. war Ferrara der Schauplatz eines tragischen Familienereignisses. Durch das Zeugniß eines Dieners und durch eigene Beobachtung entdeckte der Markgraf von Este den unkeuschen Liebesverkehr seiner Gemahlin Parisina mit seinem Bastardsohne Ugo, einem schönen und tapferen Jüngling. Beide wurden, auf richterlichen Befehl eines Vaters und Ehegatten, der seine Schande an die Oeffentlichkeit brachte und ihre Hinrichtung überlebte, im Schlosse enthauptet. Unglücklich war er, wenn sie schuldig, – unglücklicher noch, wenn sie schuldlos waren; und in keinem denkbaren Falle möcht' ich diese Anwendung strengster Justiz von Seiten eines Blutsverwandten billigen.« – Gibbon's Vermischte Werke, Bd. III., S. 470.

Parisina.

 

1.

Die Stund' ist's, wo in Hain und Flur
Die Nachtigall hellschmetternd singt;
Die Stund' ist's, wo der Liebe Schwur
In holdem Flüsterton erklingt,
Und Wellenschlag und leiser Wind
Musik einsamen Ohren sind.
Jed' Blümchen ist von Thau beglänzt,
Die Himmelswölbung sternumkränzt,
Und auf der Flut ist tiefres Blau,
Und auf dem Laub ein fahlres Grau,
Und droben klarer Dämmerschein,
Sanft-dunkel und so dunkel-rein,
Wie immer, wenn der Tag sich schließt,
Und vor dem Mond das Zwielicht still zerfließt.

 

2.

Doch nicht um zu lauschen dem Wasserfalle,
Verläßt Parisina des Schlosses Halle;
Und nicht um zu spähn nach des Himmels Pracht,
Wandelt die Fürstin im Schatten der Nacht;
Und wenn sie in Este's Lauben ruht,
Ist's nicht um der leuchtenden Rosen Glut.
Sie horcht, doch nicht auf die Nachtigall,
Ihr Ohr erwartet noch süßern Schall.
Ein Fuß durch das dichte Buschwerk schleicht –
Und ihr Herz schlägt laut, ihre Wang' erbleicht.
Eine Stimme durchs raschelnde Laub erschallt –
Und die Röthe kehrt wieder, ihr Busen wallt.
Ein Nu – dann wird sie ihn begrüßen –
Ihr Buhle liegt zu ihren Füßen!

 

3.

Und was ist ihnen nun die Welt,
Wo Alles wechselnd steigt und fällt?
Himmel und Erde – was da lebt –
Ist ihrem Aug' und Sinn entschwebt.
Wie Todte, schaun sie ringsumher
Nicht mehr der niedern Dinge Spur;
Als gäb's im Weltraum sonst Nichts mehr,
Athmen sie für einander nur.
Selbst ihre Seufzer sind von Lust
So heiß, daß, wenn sie lange währte,
Der sel'ge Wahnsinn ihre Brust
Mit seiner Flammenglut verzehrte.
Was Schuld? Gefahr? – sie denken kaum
Daran in ihrem Wonnetraum!
Wer, dem die Macht der Liebe kund,
Verzog, erwog in solcher Stund?
Wer dachte je, wie kurz sie sei?
Und doch – nun ist sie schon vorbei!
Ach, man erwacht, eh' man erfährt,
Daß solch ein Traum nicht wiederkehrt!

 

4.

Mit zögernd schweren Blicken meiden
Den Ort sie ihrer schuld'gen Lust;
Und fast, als wär's ein letztes Scheiden,
Hebt bang und traurig sich die Brust.
Der Seufzer Sturm – das Glutumfangen –
Der Kuß, der Lipp' an Lippe flicht,
Indeß auf Parisina's Wangen
Der Himmel strahlt, von dem mit Bangen
Sie fürchtet, er verzeih' ihr nicht,
Als sähe zürnend jeder Stern
Auf ihre Schuld herab von fern –
Der Seufzer Sturm, das Glutumfangen
Läßt stets noch Eins am Andern hangen.
Doch endlich muß geschieden sein,
Trotz all der schweren Herzenspein,
Mit all dem Grausen, tief und kalt,
Das eine sünd'ge Brust durchwallt.

 

5.

Und Hugo liegt auf ödem Pfühle,
Und giert nach eines Andern Braut;
Sie aber schmiegt ihr Haupt, das schwüle,
Ans Herz des Gatten, der ihr traut.
Doch fiebernd ist ihr Schlaf und bange,
Von wirrem Traum glüht ihr die Wange,
Sie lallt den Namen unbewußt,
Den Tags sie still verschlossen hegt,
Und preßt den Gatten an die Brust,
Die dem Entfernten schlägt.
Und er, von der Umarmung wach,
Hängt selig dem Gedanken nach,
Ihr Seufzer sei, ihr Druck der Hände
Des Liebesglücks gewohnte Spende,
Und weinen möcht' er, lusterfüllt,
Daß selbst ihr Schlaf ihm Lieb' enthüllt.

 

6.

Er schloß ans Herz sie, und sein Ohr
Belauscht ihr träumendes Gelall;
Er hört – Was zuckt der Fürst empor,
Als hört' er Weltposaunenschall?
Wohl mag er – grauser donnert nicht
Ins Grab ihm einst das Weltgericht,
Wenn er, vom letzten Schlaf erwacht,
Vorm Throne steht der ew'gen Macht.
Wohl mag er – all sein Erdenfrieden
Ist mit dem Einen Ton geschieden.
Der Name, traumgeflüstert, sprach
Von ihrer Schuld und Azo's Schmach.
Und wessen Name tönt so graus
Vom Kissen? – Wie des Meers Gebraus,
Das an den Strand die Planke schnellt,
Und an dem Felsen rettungslos
Des armen Schwimmers Haupt zerschellt,
So traf ins Herz ihn dieser Stoß.
Und wessen Name? – Hugo's! – Er! –
Fürwahr, das ahnt' er nimmermehr!
Ja; er, verbotner Liebe Lohn,
Sein eigener, sein Unheilssohn,
Der Sprößling seiner wüsten Jugend,
Als er bethört Bianka's Tugend,
Der Lieb' er log und Treue schwor,
Doch die er nie zum Weib erkor.

 

7.

Er zückt den Dolch – doch eh' er fährt
Heraus, steckt er ihn wieder ein –
Zwar nicht zu athmen ist sie werth,
Doch kann er so nicht Mörder sein –
Nicht lächelnd – schlummernd – so nicht – nein!
Er weckt sie nicht, doch stiert sie an
Mit einem Blick, vor dessen Wuth,
Wär' sie erwacht aus ihrem Bann,
Zu ew'gem Schlaf gefrör' ihr Blut.
Von seiner Stirne perlend bricht
Der feuchte Schweiß beim Lampenlicht.
Sie schweigt und schläft jetzt – er indessen
Hat ihrer Tage Ziel gemessen.

 

8.

Und Morgens wird aus manchem Mund
Ihm der Beweis für Alles kund,
Was zu erfahren bebt sein Herz,
Vergang'ne Schuld und künft'ger Schmerz.
Die Zofen, lang mit ihr im Bunde,
Um sich zu retten, wälzen zu
Ihr alle Schuld und Schmach in Ruh;
Nichts wird verheimlicht mehr zur Stunde,
Ein jeder Umstand wird erzählt,
Bis keine Masch' im Netze fehlt,
Und Herz und Ohr, der Folter matt,
Nichts mehr zu fühlen, hören hat.

 

9.

Ein langes Zögern liebte nicht
Aus Este's Stamm der finstre Sproß;
Bald saß im alten Fürstenschloß
Auf seinem Thron er zu Gericht;
Um ihn sein Hof, der Wachen Schaar;
Und vor ihm stand das sünd'ge Paar, –
Jung Beide, – o, wie schön sie war!
Schwertlos sein Gurt, geschnürt die Hand,
O Christ, daß je ein Sohn so stand
Vor seines Vaters Blick!
So vor dem Herrn muß Hugo stehn,
Und hören über sich ergehn
Das tödtliche Geschick!
Doch scheint er stolz und ungebeugt,
Obwohl noch seine Lippe schweigt.

 

10.

Still, bleich und harrend des Geschicks
Stand Parisina lautlos da;
Wie anders sonst, wenn frohen Blicks
Dies Prunkgemach ihr Auge sah,
Wo Ritter flogen, ihr zu dienen,
Wo schöne Fraun zu spähen schienen,
Um nachzuahmen Geist und Sinn
Und Blick und Gang und Ton und Mienen
Der Anmuths-Königin!
Da eilten, ward von Thränen schwer
Ihr Auge, tausend Krieger her,
Und tausend Schwerter holten aus,
Für sie bereit zu blut'gem Strauß.
Was ist sie jetzt? Wo sind sie nun?
Was sie befiehlt, wer wird es thun?
Schweigend und achtlos Alle schaun;
Gesenkten Blicks, mit finstern Braun,
Verschränkt die Arme, kalt wie Eis,
Die Lippen kräuselnd höhnisch leis,
Stehn Ritter, Damen rings im Kreis.
Und ihr Erkorner, der den Speer
Vor ihr noch neigt' auf ihr Begehr,
Der – wär' sein Arm entfesselt – stürbe,
Oder die Freiheit ihr erwürbe,
Der Buhle von des Vaters Weib,
Steht machtlos da an Seel' und Leib.
Er sieht nicht, wie die Thrän' ihr schwillt
Im Auge, die für ihn nur quillt.
Die Lider – welche zartgeschweift
Das Veilchenblau der Adern streift,
Durchschimmernd durch den weichsten Schnee,
Der zärtlich lud zum Küssen je –
Sie drücken, nicht beschattend mehr
Den Augenstern, ihn heiß und schwer,
Daß starr der Blick zur Erde sinkt,
Wie Thrän' um Thräne niederblinkt.

 

11.

Und er hätt' auch um sie geweint,
Wenn ihn kein fremdes Auge sah;
Nun schlief sein Schmerz, in ihm versteint,
Aufrecht und düster stand er da.
Mag er das schwerste Leid auch tragen,
Er will nicht vor der Menge zagen.
Doch wagt er nicht, auf sie zu sehn:
Erinn'rung dessen, was geschehn –
Die Lieb' und Schuld, so schwer, so groß –
Des Vaters Grimm – der Ehre Stoß,
Sein zeitliches, sein ew'ges Loos –
Und ihr's – o, ihr's! – er wagt es nicht,
Zu schaun dies bleiche Angesicht!
Verrathen hätte sonst sein Herz
Die Reu' um all den Todesschmerz.

 

12.

Und Azo sprach: »Ich rühmte mich
Noch gestern, Weib und Sohn zu haben;
Doch über Nacht der Traum erblich,
Und Beide muß ich jetzt begraben.
Vereinsamt zieh ich meine Bahn –
Doch still! – Wer hätte nicht gethan
Wie ich, wenn er erwacht vom Wahn?
Das Band zerriß – und nicht durch mich –
Auch davon still! – Du ahnst es schon,
Hugo, der Priester harrt auf dich,
Und dann – des Frevels Lohn!
Hinweg! und fleh' den Himmel an,
Eh' seiner Sterne Heer erblinkt;
Sieh zu, ob dort Erbarmen winkt, –
Vielleicht, daß er vergeben kann!
Doch hier auf diesem Erdenrunde
Giebt's keinen Ort, wo du und ich
Noch athmen könnten eine Stunde.
Fahrwohl! Nicht seh' ich sterben dich!
Doch du, Treulose, sollst sein Blut –
Hinweg! ich kann den Rest nicht sagen –
Geh, Weib voll üpp'ger Sündenglut!
Nicht ich, – nein, du hast ihn erschlagen!
Geh! freu dich, kannst du's überleben,
Des Seins, das meine Huld gegeben!«

 

13.

Azo verhüllte sein Gesicht –
Die Ader schwoll auf seiner Stirn,
Und pocht', als siedete zum Hirn
Das heiße Blut, wie Ebb' und Flut,
Und darum neigt' er sein Gesicht,
Das Aug' umschattend mit den Händen,
Den Blick von Allen abzuwenden;
Doch kettenklirrend hob empor
Hugo die Arme, und beschwor
Um kurze Frist des Vaters Ohr.
Es schweigt der Fürst – doch es gewährt
Sein Schweigen, was der Sohn begehrt.

»Ich werde vor dem Tod nicht beben;
Denn oft an deiner Seite ritt
Ich blutbesprengt durchs Schlachtfeld mit,
Und dieses Schwert, das kühn ich schwang,
Und das mir jetzt dein Troß entrang,
Vergoß mehr Blut zu deinem Heil,
Als jemals färbt dein Richterbeil.
Nimm hin, das du mir gabst, das Leben!
Nicht dank' ich dir für dies Geschenk;
Ich blieb der Mutter Schmach gedenk,
Wie du ihr Lieb' und Ehr' verderbt,
Und Schande auf den Sohn vererbt.
Sie ruht im Grab, wohin nun bald
Ihr Sohn, dein Nebenbuhler, wallt.
Mein fallend Haupt, ihr brechend Herz
Schrein aus der Gruft noch himmelwärts,
Wie treu und zärtlich du geliebt,
Wie trefflich Vaterpflicht geübt.
Wahr ist's, ich frevelte an dir –
Doch Schuld für Schuld! – dein Ehgemahl,
Das zweite Opfer deiner Gier,
War längst – du weißt es – meine Wahl!
Du sahst sie, und entbranntest wild,
Und warfst mir vor, was du verbrachst,
Als du von meiner Abkunft sprachst,
Die unwerth für ihr Wappenschild,
Die Anspruch mir verwehr' und Recht
Auf deinen Namen und Geschlecht
Und Este's alten Thron.
Doch nennt' ich wen'ge Sommer mein,
Mein Name strahlt' in hellerm Schein
Von eignen Ehren schon!
Ich hab' ein Herz und hatt' ein Schwert,
Die waren einer Helmzier werth,
So stolz, wie je sie Einer trug
In deiner Ahnen langem Zug.
Nicht immer trägt, wer hochgeboren,
Die glänzendsten der Rittersporen;
Und meine trieben oft den Lauf
Des Rosses Fürsten weit vorauf,
Wenn im Gefechte jubelvoll
Die Losung: »Sieg und Este!« scholl.
Nicht mildern will ich mein Vergehn,
Noch eine kurze Frist erstehn
Von Stunden, Tagen, da mein Staub
Doch fühllos bald der Würmer Raub;
Wem so die Zeit im Taumel schwand,
Der rechnet nimmer auf Bestand.
Sei auch mein Nam' und Ursprung schlecht,
Und gönntest du mir nie das Recht,
Das edler Rang und Stamm verleihn:
In meinem Antlitz sieht man doch
Gar manchen Zug des Vaters noch,
In meinem Geist dein ganzes Sein.
Von dir entstammt dies wilde Herz,
Von dir – was starrst du niederwärts? –
Von dir des Armes Kraft und Muth,
Von dir der Seele Flammenglut!
Du gabst mir Leben nicht allein,
Nein, Alles, was ich bin, ist dein!
Dies deiner sünd'gen Liebe Lohn:
Zu ähnlich schuf sie dir den Sohn!
Kein Bastard ist die Seel' in mir,
Denn Zwang ist ihr verhaßt, wie dir!
Und diesen Odem, schnell gewährt,
Und nun so früh zurückbegehrt,
Hab' ich nie mehr als du geschätzt,
Wenn du den Helm aufs Haupt gesetzt,
Und Seit' an Seite kühn wir stritten
Und über Blut und Leichen ritten.
Nichts ist das Gestern – sink' ins Grab
Das Morgen denn zu ihm hinab!
Doch wünscht' ich, daß ich da gestorben;
Denn ob du mir die Braut entrißt,
Und meiner Mutter Glück verdorben,
Ich fühl's, daß du mein Vater bist;
Und klingt auch hart das Urtheil mir,
Es ist gerecht, sogar von dir.
In Sünd' erzeugt, in Schmach verronnen –
Mein Leben endet, wie's begonnen,
Der Vater fehlte wie der Sohn,
Für Beide zahl' ich nun den Lohn.
Vor Menschen brach ich heil'ge Pflichten,
Doch muß auch Gott ob uns noch richten!«

 

14.

Er schwieg, verschränkend Arm in Arm,
Die Fesseln klirrten dumpf empor;
Es schnitt der Ton in jedes Ohr
Von all den Herrn den Saal entlang,
Als rasselnd Kett' an Kette klang; –
Bis Parisina's stiller Harm
Von Neuem anzog Aller Blick –
Ach, wie erträgt sie sein Geschick?
Noch stand sie bleich und regungslos,
Die schuld an Hugo's Jammerloos;
Ihr Auge starr, doch groß und weit,
Sah nicht ein einzig Mal beiseit,
Und schloß kein einzig Mal die Lider,
Noch fiel die Wimper schattend nieder;
Doch um des Sternes blauen Kreis
Erweiterte sich grell das Weiß,
Und gläsern stiert' ihr Blick hervor,
Als ob ihr Blut zu Eis gefror.
Nur eine Thräne hin und wieder,
So langsam tropfend, und so groß,
Glitt von der Wimper schwer hernieder –
Man mußt' es sehn, nicht hören bloß!
Und die es sahn, erstaunten Alle,
Daß solch ein Thau dem Aug' entwalle.
Sie wollte reden, doch der Ton
Erstickt' in ihrer Kehle schon,
Und mit dem hohlen Aechzen schien
Die ganze Seele zu entfliehn.
Doch reden will sie – wohl, es sei! –
Da gellt' ein einz'ger langer Schrei,
Und nieder stürzte sie im Saal,
Gleichwie ein Bild vom Piedestal.
Mehr schien's ein unbeseelter Leib,
Ein Monument von Azo's Weib,
Als jene Sünd'rin, schmachbewußt,
Zur Schuld verlockt durch sünd'ge Lust,
Doch nun gebrochen, da zu Tag
Gelangte all die Schuld und Schmach.
Noch lebte sie, – zu bald erwacht
Aus der Betäubung dumpfer Nacht,
Kaum aber zur Vernunft, – erschlafft
Von Qual war jedes Sinnes Kraft;
Wie von der Senne, regenfeucht,
Der irre Pfeil zur Seite fleucht,
So flogen aus dem Hirn, dem kranken,
Verwirrt ins Weite die Gedanken.
Das Gestern leer – schwarz, was da naht,
Ein Flimmern nur auf ödem Pfad,
Wie Blitze durch die Wüste sausen,
Wenn mitternächt'ge Wetter brausen.
Ihr bangt – denn bleiern liegt's und kalt
Auf ihrer Brust mit Schmerzgewalt;
Von Schuld und Schande klang's vorher –
Jemand soll sterben – aber wer?
Sie hat's vergessen – lebt sie doch?
Ist dies die Erde drunten noch?
Der Himmel droben? Menschen hier?
Wie? oder grollen Feinde ihr,
In deren Augen freundlich ja
Sonst jedes Auge lächelnd sah?
Vor ihrem trüben Geiste schwimmt
Jetzt Alles wirr und unbestimmt,
Ein Chaos, toll von Angst und Sehnen;
Und lachend bald, und bald in Thränen,
Wahnsinnig krampfhaft, ringt sie wild
Mit dieses Traumes Marterbild;
Denn Traum erscheint ihr's – aber, ach!
Sie ringt umsonst, sie wird nicht wach!

 

15.

Die Klosterglocken klingen
So trauervoll und bang;
In dem grauen Steinthurm schwingen
Sie sich mit dumpfem Klang,
Hernieder dröhnend schwer und lang!
Horch! die Mönche singen
Für die Todten den Trauersang,
Und für Einen, der wandelt den letzten Gang!
Für eine arme Seele hallt
Das Glockengeläut und das Grablied schallt.
Nah dem letzten Ziele bald,
Kniet er, wo die Priester stehn, –
Traurig zu hören und kläglich zu sehn, –
Kniet er auf dem nackten Grunde,
Vor ihm der Block, und die Wach' in der Runde;
Und der Henker, die Aermel aufgestreift,
Daß sicher der Streich durch die Lüfte pfeift,
Prüft, ob das Beil noch scharf und treu,
Seit er schliff die Schneide neu;
Und es drängt sich die Menge, zu sehen den Tod
Des Sohnes, der fällt auf des Vaters Gebot.

 

16.

Noch eine holde Stunde blinkt,
Bevor die Sommersonne sinkt,
Die dieses schweren Tages Qual
Verhöhnt mit ihrem hellsten Strahl.
Ihre Scheidelichter wallen
Um Hugo's Haupt, dem Tod verfallen,
Der, die letzte Beichte sagend,
Reuig fromm sein Loos beklagend,
Sein Ohr zum Mönche neigt mit Beben,
Daß er ihm Ablaß möge geben,
Der von den Flecken dieser Zeit
Gnadenvoll das Herz befreit.
Der Sonne goldner Strahl beschien
Den Büßer, lauschend auf den Knien,
Und die braun gekrausten, vollen
Locken, die den Hals umquollen –
Doch heller blitzte noch der Strahl
Auf jenes nahen Beiles Stahl
Mit grausig blendendem Gezitter –
O, die Abschiedsstund' ist bitter!
Starr vor Schreck die Strengsten stehn:
Schwarzer That muß Recht geschehn –
Aber schaurig ist's zu sehn!

 

17.

Sein letztes Sprüchlein sagte schon
Der kecke Buhl' und falsche Sohn;
Gezählt sind Rosenkranz und Sünden,
Die letzten der Minuten schwinden.
Den Mantel legt' er ab zuvor –
Jetzt kam der Büttel, der ihm schor
Die braunen Locken kurz und knapp –
Das Wamms dann streiften sie ihm ab –
Die Schärpe, Parisina's Gabe,
Die ihn nicht schmücken darf zum Grabe –
Auch diese will man ihm entwinden,
Und mit dem Tuch sein Aug' umbinden.
Doch diese letzte Schande – nein –
Soll nicht sein stolzes Aug' entweihn.
All sein Gefühl, gedämpft zuvor,
Bäumt wieder trotzig sich empor,
Da ihm der Henker mit der Binde
Jetzt naht, daß er sein Aug' umwinde,
Als könnt' er vor dem Tode beben.
»Nein – dir verfiel mein Blut und Leben –
Gefesselt ist die Hand – es sei! –
Doch laß mein Aug' im Tode frei!
Schlag zu!« – Und wie das Wort er spricht,
Beugt auf den Block er sein Gesicht.
Das letzte Wort ist's, das er sprach –
»Schlag zu!« – und blitzend fällt der Schlag –
Hin rollt das Haupt, und schwer und dumpf
Stürzt der abgetrennte Rumpf
Auf die Erde, die sein Blut
Tränkt wie rothe Regenflut.
Um Aug' und Lippen zuckt ein Schimmer
Von Krampf – dann sind sie starr für immer.
Er starb, wie Sünder sterben sollen,
Ohne Prunk und Eitelkeit,
Demuthsvoll zum Tod bereit,
Einen Priester als Geleit,
Hoffend auf Ihn, den Gnadenvollen.
Und als er vor dem Mönche kniete,
War Nichts mehr irdisch im Gemüthe.
Des Vaters Zorn – die Buhlerin –
Was galten sie in dieser Stunde?
Nicht Haß noch Furcht in seinem Sinn –
Gebet nur strömt' aus seinem Munde;
Bis auf das Wort, das ihm entflohn,
Als er, den Streich erwartend schon,
Bat, daß entfernt die Binde werde –
So war sein Abschied von der Erde.

 

18.

Still, wie die Lippe, die sich schloß,
Stand athemlos der Gaffertroß,
Und nur ein kaltes Grausen rann
Elektrisch leis von Mann zu Mann,
Als niederfiel der Todesstreich,
Der Lieb' und Leben schloß zugleich;
Und jede Brust erstickte bang
Den Seufzer, der hervor sich rang.
Dann Schweigen rings, wie in der Gruft,
Nur daß des Beiles wucht'ger Fall
Den Holzblock traf mit dumpfem Hall;
Da – was zerreißt die stille Luft
Wahnsinnig gell, mit wildem Leid?
Wie um ihr Kind die Mutter schreit,
Wenn ihm plötzlich brach das Herz,
So in namenlosem Schmerz
Hebt der Ton sich himmelwärts.
Durchs Gitter aus dem Schloß hervor
Drang dieser Jammerlaut empor,
Und Jeder sah zum Fensterrand,
Doch Schall und Schau zugleich verschwand.
Von einem Weibe kam's – doch schrie
Verzweiflung selbst so schrecklich nie;
Und wer vernahm den wilden Schrei,
Bat Gott, daß es ihr letzter sei.

 

19.

Seit Hugo's Haupt dem Beil verfallen,
Ward Nichts in Garten, Schloß und Hallen
Von Azo's Weib gehört, gesehn.
Ihr Name schien, wie nie bekannt,
Von Ohr und Lippe weggebannt,
Seit so Entsetzliches geschehn;
Und Azo selbst mit keinem Ton
Erwähnte jemals Weib und Sohn.
Kein Monument ihr Staub erwarb;
In ungeweihtem Grab verdarb
Zum mind'sten er, der schmachvoll starb.
Doch Parisina's Loos verbarg
Sich jedem Blick, wie Asch' im Sarg.
Ob sie in eines Klosters Bann
Den schweren Himmelspfad gewann
Durch Jahre voll schlafloser Pein,
Durch Fasten, Büßen und Kastein;
Ob für ihr finstres Liebesspiel
Durch Becher oder Dolch sie fiel;
Ob sie, von Grausen übermannt,
Den Tod durch kürzre Marter fand,
(Gleich ihm, den auf dem Block sie sah,
Wo auch auf sie der Schlag geschah,)
Und mitleidsvoll in Ohnmachtsnacht
Entschlief, aus der sie nie erwacht –
Davon kann Niemand Kunde geben;
Doch wie die Seel' auch mocht' entschweben,
In Leid begann und schloß ihr Leben!

 

20.

Und Azo nahm ein andres Weib,
Manch schmucken Sohn gebar ihr Leib;
Doch keiner war voll Glut und Muth,
Wie Jener, der im Grabe ruht;
Und waren sie's, sein kalt Gesicht
Beachtet' ihr Gedeihen nicht,
Und seufzend that er seine Pflicht.
Nie sah im Aug' man Thränen flimmern,
Nie um den Mund ein Lächeln schimmern.
Die edle, breite Stirne trug
Die finstre Spur von tiefem Leid,
Die Furchen, die der glühnde Pflug
Des Kummers eingräbt vor der Zeit,
Die Narben, welche tiefgepreßt
Der Krieg der Seele hinterläßt.
Todt für ihn war Schmerz und Glück,
Nichts hienieden blieb zurück –
Schlaflos die Nacht, und leer der Tag,
Erstarrt der Geist für Ehr' und Schmach;
Ein Herz, das selbst sich Greuel ist,
Das nie sich beugt, – und nie vergißt,
Das, wenn es scheinbar kaum noch fühlt,
Tief innen brütend sich zerwühlt.
Das tiefste Eis, das je gefror,
Kann nur die Oberfläche schließen;
Der Strom lebt unten nach wie vor,
Und fließt, und hört nicht auf zu fließen.
Wie sehr er auch die Brust verschanzt,
Gefühle, die Natur gepflanzt,
Entwurzelt Nichts – umsonst das Ringen,
Erstickte Thränen zu bezwingen!
Dämm nur, eh' sie dem Aug' entbricht,
Des Herzens Flut – sie trocknet nicht –
Die unvergoßne Thräne schießt
Zurück zum Quell, dem sie entfließt,
Und reiner weilt für immerdar
Tief unten dort sie unsichtbar
Und ungeweint, doch ungefroren,
Dem Blick, doch nicht dem Sinn verloren.
Noch zuckt Gefühl in ihm empor
Für sie, die grausam er verlor;
Doch ohne Kraft, den öden Schlund
Zu füllen, seines Jammers Grund;
Der Hoffnung baar, sie einst zu sehn,
Wo treue Seelen auferstehn;
Und überzeugt doch ganz und gar,
Daß nur gerecht sein Urtheil war,
Daß selber sie ihr Loos verschuldet,
Hat Azo tiefstes Weh erduldet.
Wenn kranke Aeste man vom Baum
Abschneidet sorglich, mag der Schaft
Gedeihn und blühn in neuer Kraft,
Aufstrebend stolz zum Aetherraum;
Doch wenn des Blitzes jache Glut
Die blühnden Zweige trifft mit Wuth,
Dann wird der Stamm auch morsch und matt,
Und treibt nie mehr ein grünes Blatt.

Anmerkung zu Parisina.

Byron hat diesem Gedichte, das zuerst im Februar 1816 erschien, folgenden Auszug aus Frizzi's »Geschichte von Ferrara« angehängt:

»Dies erwies sich als ein verhängnißvolles Jahr für die Bewohner Ferrara's; denn ein sehr tragischer Vorfall ereignete sich am Hofe ihres Fürsten. Unsere Geschichtsbücher, die gedruckten wie die handschriftlichen, mit Ausnahme des unbeholfenen und flüchtigen Werkes von Sardi und noch eines anderen, geben darüber folgende Erzählung, bei welcher wir jedoch viele Einzelheiten und namentlich Bandelli's Bericht weggelassen haben, weil dieser erst ein Jahrhundert später schrieb und mit den gleichzeitigen Geschichtschreibern nicht übereinstimmt.

»Von der oben erwähnten Stella dell' Assassino erhielt der Markgraf im Jahre 1405 einen Sohn, Namens Ugo, einen schönen und verständigen Knaben. Parisina Malatesta, Nicolo's zweite Gemahlin, behandelte ihn nach Art der Stiefmütter mit wenig Liebe, zum großen Leidwesen des Markgrafen, der ihm mit innigster Zärtlichkeit zugethan war. Eines Tages bat sie ihren Gemahl, eine Reise unternehmen zu dürfen, und er gab ihr die Erlaubniß, jedoch unter der Bedingung, daß Ugo sie begleite; denn dadurch hoffte er sie endlich dahin zu bringen, daß sie ihre hartnäckige Abneigung gegen denselben überwinde. Dieser Zweck wurde in der That nur zu gut erreicht, da sie während der Reise nicht nur ihren Haß gegen ihn völlig ablegte, sondern in das entgegengesetzte Extrem verfiel. Nach ihrer Rückkehr hatte der Markgraf keine Ursache mehr, seine früheren Vorstellungen zu erneuern. Es geschah eines Tages, daß ein Diener des Markgrafen, Namens Zoese oder nach Anderen Giorgio, welcher an den Gemächern Parisina's vorüberging, eine ihrer Zofen ganz außer Fassung und in Thränen herauskommen sah. Auf sein Befragen erzählte sie ihm, daß ihre Herrin sie eines geringen Versehens halber geschlagen habe; und ihrem Zorn freien Lauf lassend, fügte sie hinzu, daß sie sich leicht rächen könnte, wenn sie die sträflichen Vertraulichkeiten, die zwischen Parisina und ihrem Stiefsohne stattfänden, bekannt machte. Der Diener merkte sich die Worte und hinterbrachte sie seinem Herren. Dieser war darüber höchlich erstaunt, und wollte seinen Ohren nicht trauen; aber am 18. Mai 1425 überzeugte er sich nur zu deutlich von der Wahrheit, indem er durch ein in der Decke angebrachtes Loch in das Schlafgemach hinabsah. Sofort brach er in die heftigste Wuth aus und ließ Beide verhaften, zusammt dem Kammerherrn seiner Gemahlin, Aldobrandino Rangoni von Modena, und, wie Einige berichten, zweien ihrer Kammerfrauen, welche Helfershelfer der sündhaften That gewesen. Er ließ sie vor ein eiligst berufenes Gericht stellen, welchem er befahl, das Urtheil in herkömmlicher Form über die Schuldigen zu fällen. Es lautete auf Tod. Einige verwandten sich zu Gunsten der Verbrecher; unter ihnen Ugoccion Contrario, welcher sonst bei Nicolo fast Alles vermochte, und sein bejahrter und hochverdienter Minister Alberto dal Sale. Beide flehten ihn mit Thränen in den Augen und auf ihren Knieen um Gnade an; sie brachten alle erdenklichen Gründe vor, um den Schuldigen Vergebung zu erwirken, besonders aber hoben sie die Beweggründe der Ehre und des Anstandes hervor, welche ihm geböten, einen so ärgerlichen Vorfall geheim zu halten. Aber seine Wuth machte ihn unbeugsam, und er befahl, den Spruch sofort zu vollstrecken.

»So wurden denn in dem Schloßgefängnisse, und gerade in jenen schrecklichen Verließen, die man noch heute unter dem sogenannten Aurora-Zimmer sieht, am Fuße des Löwenthurmes oben in der Straße Giovecca, in der Nacht des 21. Mai zuerst Ugo und dann Parisina enthauptet. Zoese, der sie angeklagt hatte, führte Letztere an seinem Arme zur Richtstätte. Sie hatte sich die ganze Zeit über eingebildet, man werde sie in einen Brunnen stürzen, und frug bei jedem Schritte, ob sie noch nicht an Ort und Stelle sei. Man sagte ihr, daß der Spruch auf das Beil laute. Sie frug, was aus Ugo geworden, und erhielt die Antwort, daß er schon todt sei, worauf sie, kläglich aufseufzend, rief: »Nun, so mag ich auch nicht leben.« Vor dem Blocke angelangt, nahm sie mit eigener Hand all ihre Schmucksachen ab, band sich ein Tuch um das Haupt, und erlitt so den Todesstreich, welcher den grausamen Auftritt beschloß. Ein Gleiches geschah mit Rangoni, welcher, nach der Angabe zweier Kalender in der Bibliothek von San Francesko, nebst den Andern auf dem Kirchhofe dieses Klosters bestattet ward. Ueber die Frauen ist Nichts weiter bekannt.

»Der Markgraf wachte während der ganzen Schreckensnacht, und frug, während er auf und ab ging, den Schloßhauptmann, ob Ugo schon todt sei, und dieser antwortete: »Ja.« Hierauf brach er in verzweiflungsvolle Klagen aus, und rief: »O, daß ich auch todt wäre, da ich mich habe hinreißen lassen, so wider meinen Ugo zu verfahren!« Dann mit seinen Zähnen auf einen Stock beißend, den er in der Hand hielt, verbrachte er den Rest der Nacht in Seufzern und Thränen, häufig nach seinem geliebten Ugo rufend. Da er am folgenden Tage jedoch zu der Erkenntniß gelangte, daß es nothwendig sei, seine Rechtfertigung vor der Oeffentlichkeit bekannt zu machen, so ließ er einen Bericht darüber aufsetzen, und sandte denselben an alle Höfe Italiens.

»Als der Doge von Venedig, Francesko, diese Nachricht empfing, befahl er ohne Angabe seiner Gründe, die Zurüstungen zu einem Turnier einzustellen, welches unter den Auspicien des Markgrafen und auf Kosten der Stadt Padua auf dem St. Markusplatze zur Feier seiner Erhebung auf den herzoglichen Thron abgehalten werden sollte.

»Nachträglich befahl der Markgraf noch in einem unbegreiflichen Racheanfalle, alle verheiratheten Frauen, die ihm als untreu bekannt waren, wie Parisina zu enthaupten. Diese Strafe erlitt unter andern Barberina, oder, wie Einige sie nennen, Laodamia Romei, die Gemahlin des Hofrichters, auf dem gewöhnlichen Richtplatze im Stadtviertel St. Giacomo, gegenüber der jetzigen Festung hinter St. Paul. Dies Verfahren erschien unaussprechlich seltsam von Seiten eines Fürsten, der in Anbetracht seines eigenen Charakters wohl Ursache gehabt hätte, in solchen Fällen möglichste Nachsicht zu üben. Gleichwohl fehlte es nicht an Solchen, die ihn deshalb lobten.«

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