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Deutsches Sagenbuch

Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch - Kapitel 753
Quellenangabe
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authorLudwig Bechstein
titleDeutsches Sagenbuch
publisherF. W. Hendel Verlag
editorKarl Martin Schiller
year1930
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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751. Die steinerne Wiege

Als die alte Burg Krainberg über Tiefenort durch die Herren von Frankenstein erbaut wurde, ward ein lebend Kindlein in eine steinerne Wiege gelegt und mit ihm vermauert, auf daß die Burg unüberwindlich sei. So ward die Wiege zum Sarge. Landleute haben in der Mittagsstunde bisweilen in den Ruinen ein Wimmern vernommen, das aus der Mauer zu kommen schien, auch wollen manche ein weißes Kind ganz allein im Schloßhof haben mit Blumen spielen sehen, das verschwunden, wenn man ihm genaht. Jetzt aber hört und sieht man nichts mehr, und das mag daher kommen, weil vor mehren Jahren die eine Mauer entzweigebrochen ward, um die Steine größtenteils zu Ökonomiegebäuden in Tiefenort zu verwenden, und dabei in einem steinernen Särglein das Gerippe eines Kindes wirklich gefunden wurde.

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