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Deutsches Sagenbuch

Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch - Kapitel 269
Quellenangabe
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typelegend
authorLudwig Bechstein
titleDeutsches Sagenbuch
publisherF. W. Hendel Verlag
editorKarl Martin Schiller
year1930
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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projectid28f4b66e
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267. Die umreitenden Feldmesser

Es ist eine allgemeine Sage, daß ungetreue Feldmesser nach ihrem Tode auf den Feldern, die sie falsch und treulos vermessen haben, rast- und ruhelos umgehen müssen, bis irgendein Zufall sie erlöst, manche aber haben auch keine Erlösung zu hoffen bis zum Jüngsten Tage. Nahe bei Graudenz am Weichselufer aber werden Feldmesser, welche parteiisch die Ländereien einer Gemeindefeldflur vermessen, allnächtlich als spukhafte Reiter erblickt, welche auf schwarzen, feuerschnaubenden Rossen mit glühenden Mähnen über das Gefilde jagen, glühende Meßketten und Stäbe in den Händen. Viele der Umwohner dieser Gegend wollen sie also erblickt haben.

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