Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Brüder Grimm >

Deutsche Sagen

Brüder Grimm: Deutsche Sagen - Kapitel 293
Quellenangabe
typelegend
booktitleDeutsche Sagen
authorBrüder Grimm
year1981
firstpub1816
publisherWinkler Verlag
addressMünchen
isbn3-538-05096-1
titleDeutsche Sagen
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170830
Schließen

Navigation:

Der König im Lauenburger Berg

Auf einem Berg bei der Lauenburg in Kassuben fand man 1596 eine ungeheure Kluft. Der Rat hatte zwei Missetäter doch zum Tod verurteilt und schenkte ihnen unter der Bedingung das Leben, daß sie diesen Abgrund besteigen und besichtigen sollten. Als diese hineingefahren waren, erblickten sie unten auf dem Grund einen schönen Garten, darin stand ein Baum mit lieblichweißer Blüte; doch durften sie nicht daran rühren. Ein Kind war da, das führte sie über einen weiten Plan hin zu einem Schloß. Aus dem Schloß ertönte mancherlei Saitenspiel; wie sie eintraten, saß da ein König auf silbernem Stuhl, in der einen Hand einen goldenen Zepter, in der andern einen Brief. Das Kind mußte den Brief den beiden Missetätern überreichen.

 


 

 << Kapitel 292  Kapitel 294 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.