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Deutsche Sagen

Ernst Jaedicke: Deutsche Sagen - Kapitel 2
Quellenangabe
typefairy
authorErnst Jaedicke
titleDeutsche Sagen
publisherDeutsche Buchgemeinschaft GmbH.
illustratorE. Feyerabend
editorErnst Jaedicke
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20071019
modified20140825
projectida9a1adb1
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Zum Geleit

Wer Ohr und Geist dem Klang und Sinn der Sage öffnet, spürt in ihr das Atmen der kindlichen Volksseele. Der hört im Sturmgebraus das Wüten des wilden Woden und glaubt Wald und Wasser bewohnt von verzauberten Jungfrauen; dem klingt die versunkene Glocke, und der neckende Kobold versteckt sich im Gebüsch; dem wird »von heimatswegen ein guter Engel beigegeben, der ihn, wenn er ins Leben auszieht, unter der vertraulichen Gestalt eines Mitwandernden begleitet. Wer nicht ahnt, was ihm Gutes dadurch widerfährt, der mag es fühlen, wenn er die Grenzen des Vaterlandes überschreitet, wo ihn jener verläßt. Diese wohltätige Begleitung ist das unerschöpfliche Gut der Märchen, Sagen und Geschichten, welche nebeneinander stehen und uns nacheinander die Vorzeit als einen frischen und belebenden Geist nahe zu bringen streben.« Wenn es diesem Buche gelingt, das Band zwischen Volk und Heimat fester zu knüpfen, so hat es seinen Zweck erreicht.

Ernst Jaedicke.

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