Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Ernst Jaedicke >

Deutsche Sagen

Ernst Jaedicke: Deutsche Sagen - Kapitel 15
Quellenangabe
typefairy
authorErnst Jaedicke
titleDeutsche Sagen
publisherDeutsche Buchgemeinschaft GmbH.
illustratorE. Feyerabend
editorErnst Jaedicke
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorgerd.bouillon@t-online.de
senderwww.gaga.net
created20071019
modified20140825
projectida9a1adb1
Schließen

Navigation:

Königin Adelheid

(Brüder Grimm)

Als die Königin Adelheid, Lothars Gemahlin, von König Berengar hart in der Burg Canusium belagert wurde und schon auf Mittel und Wege dachte, zu entfliehen, fragte Arduin: »Wieviel Scheffel Weizen habt ihr noch auf der Burg?« »Nicht mehr,« sagte Atto, »als fünf Scheffel Roggen und drei Sechter Weizen.« – »So folgt meinem Rate, nehmt ein Wildschwein, füttert es mit dem Weizen und laßt es zum Tore hinauslaufen.« Dieses geschah. Als nun das Schwein unten im Heer gefangen und getötet wurde, fand man in dessen Magen die viele Frucht. Man schloß daraus, daß es vergebens sein würde, diese Festung auszuhungern, und hob die Belagerung auf.

 << Kapitel 14  Kapitel 16 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.