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Des Knaben Wunderhorn / III. Band

Achim von Arnim: Des Knaben Wunderhorn / III. Band - Kapitel 98
Quellenangabe
typepoem
booktitleDes Knaben Wunderhorn Bd. III
authorAchim von Arnim und Clemens Brentano
year1987
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-001250-3
titleDes Knaben Wunderhorn / III. Band
pages7
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1805
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Emmenthaler Kühreihen.

Knabe.
        Mys Lieb' isch gar wyt inne,
Dort inne uf der steinige Fluh;
Wenn i scho zun ihm wetti,
O so reute mi di Schuh!
Meitschent.
La du di dSchuh nit reuen,
Leg du dine Bantöffeli a;
We du si de hest broche,
So chast ja de angeri ha.
Knabe.
I ma nit i der Wuche
Uf d Fluh zu mynem Schätzeli ga,
Es gitt ja so ne Fyrtig,
Wo ni zum Schätzeli cha!
Meitscheni.
My Schatz cha gar gut hornen,
Er cha di Reyhli alli gar wohl;
Er hornt mer alli Morgen,
O wenn ig a melche soll.
Knabe.
Mys Lieb' trybt über d' Gasse,
Gar s'tusigs schönes Trüppeli Veh!
O i ha gar längi Zyti,
Wenn is de so nimme cha g'seh!
Meitscheni.
Wenn i de soll ga mälche,
So steyt mer de mys Kühli nit recht;
Da stellen i d's Kübli näbe mi,
U gaugle mit dem Knecht.
Knabe.
O d's Kühli wey mer verkaufe,
U d's Kalbeli wey mer de no b'ha;
Wenn früh de d'Meitscheni mälche,
Chan i de no zu der gah.
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