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Des Knaben Wunderhorn / III. Band

Achim von Arnim: Des Knaben Wunderhorn / III. Band - Kapitel 104
Quellenangabe
typepoem
booktitleDes Knaben Wunderhorn Bd. III
authorAchim von Arnim und Clemens Brentano
year1987
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-001250-3
titleDes Knaben Wunderhorn / III. Band
pages7
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1805
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Espenzweigelein.

(Forsters frische Liedlein.)

            Hätt mir ein Espenzweigelein
Gebogen zu der Erden;
Den liebsten Bulen, den ich hab,
Der ist mir leider allzuferne.

Er ist mir doch zu ferne nicht,
Bei ihm hab ich geschlafen;
Von rothem Gold ein Fingerlein
Hab ich in seinem Bett gelassen.

Und da ichs da gelassen hab,
Will ichs auch wieder bekommen;
Und thun, als ob ichs bei mir hätt,
Und wär mir keinmal genommen.

Ja zwischen Berg und tiefe Thal
Da geht ein enge Straße:
Wer seinen Buhl nicht haben will,
Der soll ihn allzeit fahren lassen.

Scheid dich nit Herzensdöckelein,
Von dir will ich nit weichen;
Hab Andre lieber nit als mich,
Im Reich findt man nit dein's Gleichen.

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