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Des Knaben Wunderhorn / II. Band

Achim von Arnim: Des Knaben Wunderhorn / II. Band - Kapitel 199
Quellenangabe
typepoem
booktitleDes Knaben Wunderhorn Bd. II
authorAchim von Arnim und Clemens Brentano
year1987
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-001250-3
titleDes Knaben Wunderhorn / II. Band
pages7
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1805
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Sie können es nehmen, wie sie wollen.

(Nikolaus Rosthius liebliche Galliarden. 1593.)

    Ein Mägdlein jung gefällt mir wohl,
Von Jahren alt, weis wie ein Kohl,
Schön wie ein Rab ihr gelbes Haar,
Triefdunkel sind die Aeuglein klar.

Die Stirn rund wie ein Falten Rock,
Feist ausgedörrt die Bäcklein schmuck.
Blauroth ist ihr das Mündlein weiß,
Schön häßlich ich sie schelt und preiß.

Schneeweiß sind ihre schwarze Händ,
Wie eine Schneck ihr Gang behend,
Wie ein Kettenhund sie freundlich redt,
Sauhöflich, wenn sie geht und steht.

Ein solches Mägdlein hätt ich gern,
Nah bei ihr zu seyn sehr weit und fern,
Sie oft zu hetzen nimmermehr,
Gott nehm sie bald! ist mein Begehr.

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