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Des Knaben Wunderhorn / I. Band

Achim von Arnim: Des Knaben Wunderhorn / I. Band - Kapitel 168
Quellenangabe
typepoem
booktitleDes Knaben Wunderhorn Bd. I
authorAchim von Arnim und Clemens Brentano
year1987
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-001250-3
titleDes Knaben Wunderhorn / I. Band
pages7-415
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1805
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Warnung.

Mündlich.

                    Der Kukuk auf dem Zaune saß,
Es regnet sehr und er ward naß,
Da kam ein hoher Sonnenschein,
Der Kukuk, der ward hübsch und fein,
Dann schwang er sein Gefieder
Wohl übern See hinüber.
Kukuk, Kukuk, Kukuk.

Da wandte er sich schnelle her,
Er sang so traurig, bange, schwer:
»Von rothem Gold ein Ringelein,
Ließ ich im Bett der Liebsten mein,
Ich schwing nicht mein Gefieder,
Bis mir das Ringlein wieder.
Kukuk, Kukuk, Kukuk.«

»Ach Goldschmidt, lieber Goldschmidt mein,
Schmied' mir von Gold ein Ringelein,
Schmied mir ihn an die rechte Hand,
Ich nehm ihn mit ins Vaterland,
Dann schwing ich mein Gefieder,
Wohl übern See hinüber.
Kukuk, Kukuk, Kukuk.«

»Ach Kukuk, lieber Kukuk mein,
Schmied ich dich an ein Ringelein,
Schmied ich dir an die rechte Hand,
Du kannst nicht ziehn ins Vaterland,
Schwingst nimmer dein Gefieder,
Da übern See hinüber:
Kukuk, Kukuk, Kukuk.«

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