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Des Knaben Wunderhorn / I. Band

Achim von Arnim: Des Knaben Wunderhorn / I. Band - Kapitel 161
Quellenangabe
typepoem
booktitleDes Knaben Wunderhorn Bd. I
authorAchim von Arnim und Clemens Brentano
year1987
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-001250-3
titleDes Knaben Wunderhorn / I. Band
pages7-415
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1805
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Jäger Wohlgemuth.

Frische Liedlein.

              Es jagt ein Jäger wohlgemuth,
Er jagt aus frischem freien Muth
Wohl unter grünen Linden,
Er jagt derselben Thierlein viel,
Mit seinen schnellen Winden.

Er jagt über Berg und tiefe Thal,
Unter den Stauden überall.
Sein Hörnlein thät er blasen,
Sein Lieb wohl auf den Jäger harrt,
Dort auf der grünen Straßen.

Er spreit den Mantel in das Gras,
Bat, daß sie zu ihm nieder saß,
Mit weissem Arm umfangen:
»Gehab dich wohl mein Trösterin,
Nach dir steht mein Verlangen.

Uns nezt kein Reif, uns kühlt kein Schnee,
Es brennen noch im grünen Klee,
Zwei Röslein auf der Heiden,
In Liebesschein, in Sonnenschein,
Die zwei soll man nicht scheiden.«

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