Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Achim von Arnim >

Des Knaben Wunderhorn / I. Band

Achim von Arnim: Des Knaben Wunderhorn / I. Band - Kapitel 137
Quellenangabe
typepoem
booktitleDes Knaben Wunderhorn Bd. I
authorAchim von Arnim und Clemens Brentano
year1987
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-001250-3
titleDes Knaben Wunderhorn / I. Band
pages7-415
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1805
Schließen

Navigation:

Rosmarien.

Mündlich.

        Es wollt die Jungfrau früh aufstehn,
Wollt in des Vaters Garten gehn,
Roth Röslein wollt sie brechen ab,
Davon wollt sie sich machen,
Ein Kränzelein wohl schön.

Es sollt ihr Hochzeitskränzlein seyn:
»Dem feinen Knab, dem Knaben mein,
Ihr Röslein roth, ich brech euch ab,
Davon will ich mir winden,
Ein Kränzelein so schön.«

Sie gieng im Grünen her und hin,
Statt Röslein fand sie Rosmarien:
»So bist du, mein Getreuer hin!
Kein Röslein ist zu finden,
Kein Kränzelein so schön.«

Sie gieng im Garten her und hin,
Statt Röslein brach sie Rosmarien:
»Das nimm du, mein Getreuer, hin!
Lieg bei dir unter Linden,
Mein Todtenkränzlein schön.«

 << Kapitel 136  Kapitel 138 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.