Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Achim von Arnim >

Des Knaben Wunderhorn / I. Band

Achim von Arnim: Des Knaben Wunderhorn / I. Band - Kapitel 134
Quellenangabe
typepoem
booktitleDes Knaben Wunderhorn Bd. I
authorAchim von Arnim und Clemens Brentano
year1987
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-001250-3
titleDes Knaben Wunderhorn / I. Band
pages7-415
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1805
Schließen

Navigation:

Schlachtlied.

Weckherlin S. 244. Phil. von Sittewald II. Th. S. 574.

            Frisch auf, ihr tapfere Soldaten!
Ihr, die ihr noch mit teutschem Blut,
Ihr, die ihr noch mit frühem Muth
Belebet, suchet große Thaten.

Ihr Landsleut, ihr Landsknecht, frisch auf!
Das Land, die Freiheit sich verlieret,
Wo ihr nicht muthig schlaget drauf,
Und überwindend triumphiret.

Der ist ein Teutscher wolgeboren,
Der von Betrug und Falschheit frey,
Hat voll der Redlichkeit und Treu,
Nicht Glauben, nicht Freiheit verloren.

Ha, fallet in sie, ihre Fahnen
Zittern aus Furcht, sie trennen sich,
Ihr böse Sach hält nicht den Stich,
Drum zu der Flucht sie sich schon mahnen.

Groß ist ihr Heer, bös ihr Gewissen,
Groß ist ihr Zeug, klein ist ihr Glaub,
Frisch auf! Sie zittern wie das Laub,
Und wären gern schon ausgerissen.

 << Kapitel 133  Kapitel 135 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.