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Der Wilde Freiger

Roland Betsch: Der Wilde Freiger - Kapitel 16
Quellenangabe
typefiction
booktitleDer Wilde Freiger
authorRoland Betsch
year1919
firstpub1919
publisherUllstein & Co
addressBerlin
titleDer Wilde Freiger
pages252
created20151207
sendergerd.bouillon@t-online.de
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15.

In dem verqualmten Nebenzimmer des »Nassen Handtuchs« waren sie schon stark angetrunken. Kurt Seeberger erzählte eine Geschichte von der Fürstentochter Iris, die er einmal geliebt hatte, und die sich später, als er sie sitzen ließ, mit ihrer goldenen Hutnadel in die Pulsader stach. Es hatte sich damals nachweisen lassen, daß sie zwölf Stunden lang gestorben war; weil das Blut nur in einem ganz dünnen Springbrunnenstrahl herausspritzte.

Der dicke Doktor Kugler, Irrenarzt an der Psychiatrischen Klinik, lachte darüber nicht sonderlich, denn er war solche Geschichten von seinen Patienten her gewöhnt. Er hob das Sektglas, legte die Augäpfel nach unten und trank Scanzoni zu, der mit hochgezogenen Knien in der Ecke saß.

»Mensch!« sprach Doktor Kugler und schlug Seeberger mit seiner fleischigen Hand auf den Hinterkopf. »Mensch, wenn du mal das Schnauben vergissest, dann gibst du mir dein Gehirn! Das mußt du mir testamentarisch vermachen! Ich zahle dafür eine Flasche Slibowitz.« Er nahm einen Aschenbecher und fuhr damit über den Tisch. »Gehirnschnitte, Mensch! Gehirnschnitte möchte ich bei dir machen. Dein Hirn ist ein Vermögen wert.«

Seeberger zog den einen Lackstiefel aus und hängte ihn an die große Kuhglocke, die überm Tisch baumelte. »Ich wette, daß ich mit den Zehen das Sektglas fasse und leertrinke. Eine Runde Chartreuse gewettet, und ich starte.« Er schickte sich an, den blauen Seidenstrumpf auszuziehen.

160 Scanzoni schlug lärmend an die Kuhglocke. »Herr Wirt, eine Runde Grünen!«

Seeberger verlor. Er trank das Glas wirklich leer, aber dann ließ er es auf die Erde fallen.

Doktor Kugler lachte, daß er blau im Gesicht wurde. »Mensch! Dein Gehirn muß ich haben! Dein Gehirn!«

»Nimm's ihm doch raus!« fiel Scanzoni ein. »Das merkt er gar nicht.«

Seeberger zerschlug noch ein Sektglas. Dann zog er umständlich seinen Strumpf an und verzog sein Gesicht wie eine Gummipuppe. Der Lackstiefel hing immer noch an der Kuhglocke.

Das niedere Zimmer schwamm in einem Nebel von Rauch. Ueber dem runden Tisch schwebte ein großer 260-PS-Propeller, an dem die Kuhglocke befestigt war. An den holzgetäfelten Wänden hingen Photographien, phantastische Bruchstücke abgestürzter Maschinen und allerlei humoristische Verse in schwarzen Holzrähmchen.

»Ich habe eine neue Wolkendroschke erfunden,« erklärte Seeberger mit ernstem Gesicht.

»Die hat Kulmbacher Bier in den Tanks, was?« Scanzoni klemmte sein Fensterglasmonokel ins Auge.

»Red' keinen Quatsch! Paß lieber auf!« Er zog seine Krawatte fest. »Du hockst dich nur hinein. Bums! Vor dir hängt ein mächtiges Schild: ›Bitte nichts anfassen!‹ Zwei Druckknöpfe: ›Starten‹, ›Landen‹. Schluß! Damit kann jeder Bezirksschulinspektor fliegen.«

Scanzoni goß ein Glas Sekt in den Stiefel, der an der Kuhglocke hing. Dann sangen sie:

»Kathrinchen! Kathrinchen!
Ein Doppeldecker heißt.
Der möcht' wohl, der möcht' wohl,
Daß einer ihn zerschmeißt!
Kathrinchen, sei nicht bang,
Das dauert gar nicht lang!
Juchhe! Huchheirassa!
Das dauert gar nicht lang.«

161 Scanzoni, der einen klaren, durchgebildeten Tenor hatte, hielt sich mit der Hand absichtlich die Nase zu und knödelte. Als sie zu Ende waren, zog Seeberger den nassen Stiefel an.

»Da kommen vier Kunstbanausen,« rief Scanzoni und ließ sein Monokel fallen.

Herta Land erschien mit zwei Schauspielern und einer Sängerin. Sie kamen vom Theater. Herta Land mit hochstehender, steiler Frisur und in dunkelgrüner Seide.

»Pom – – pom – – pompös!« schluckte Doktor Kugler.

Für einen Komiker schien der eine Schauspieler mächtig ernst. Sein Gesicht lag in weltschmerzlichen Falten, und eine schwarze Haarsträhne hing ihm wie eine Sechs in die Stirn. Die kleine, gedrungene Gestalt war in sich zusammengeschoben, und der Kopf saß ohne Halsansatz wie aus Modellierton auf dem Rumpf.

Der zweite sprach durch die Nase, war zu sehr hochgeschossen und sah unterernährt aus. Er freute sich über den Sektkübel. »Was wurde denn heute gemimt? Der ›Kranke Floh‹, was?«

Seeberger schielte.

»Der ›Hamster im Nachthemd‹,« sprach abgrundtief der Komiker.

Darüber lachten sie, weil man über einen Komiker lacht.

Herta Land sah, daß die drei angetrunken waren, und wollte schon wieder gehen. Aber sie empfand mit einem Male die Begierde, Sekt zu trinken. Sie setzten sich alle an den Tisch, und es wurden neue Flaschen aufgefahren.

Die Sängerin war jung, hübsch und sang schlecht. Das reizende Stulpnäschen stieß unternehmungslustig in den Raum, und die runden Aeuglein flackerten vor Lustigkeit.

Sie pirschte sich an den Grafen Scanzoni heran. Der goß ihr eifrig Sekt ein und rollte die Augen wie Glaskugeln. Sie wurde warm, weich und melancholisch. 162 Scanzoni sah das, aber er blieb so kalt wie die Sektkübel, die auf dem Tisch standen.

Seeberger suchte nach einer Geschichte. »Herr Wirt, bringen Sie Betriebsstoff! – Mensch!« sprach er zu dem unterernährten Schauspieler, »Sie müssen mehr essen! Sie sehen ja aus wie eine Leiche. Wie eine Reparaturmaschine! Prost!«

Sie leerten die Gläser.

»Ich glaube, Sie haben vergessen, sich beerdigen zu lassen.«

»Wie kommt es, Herta, daß Sie hier sitzen? Wo ist Hans Welker?« Scanzoni grinste schalkhaft.

»Was kümmert mich Hans Welker! Bin ich denn mit ihm verheiratet? Ich schätze, daß er zu Hause sitzt und an den Nägeln kaut.«

Sie ekelte sich vor all diesen Menschen.

»Seeberger, erzähl' eine Geschichte!« grunzte Doktor Kugler und zündete sich eine verschrumpfte Virginia an. »Erzähl'! Los! Aber dein Gehirn muß ich unbedingt haben!«

Die junge Schauspielerin wurde immer melancholischer und zärtlicher. Sie seufzte unter einem inneren Ueberdruck. Herta verfolgte, wie der Sekt sie berauschte. Sie sah über den Tisch. Eine Kolonne von Flaschen stand vor ihr. Der Rauch beizte ihr die Augen.

Der Doktor Kugler sah doch aus wie ein Mastschwein.

Herta führte das Glas an die Lippen. Die feinen Bläschen stiegen ihr prickelnd in die Nase. Langsam trank sie, stellte ganz genau den Uebergang fest, wie ihre Gedanken anfingen, durcheinander zu fluten.

Sie bekam unsinnige Einfälle.

Es gefiel ihr, als Seeberger ein Kunststück vorführte. Er stellte das gefüllte Glas vor sich, ergriff es mit den Zähnen und leerte es mit einem gierigen Zug. Beide Arme hielt er hinter dem Rücken.

War das nicht ein famoses Kunststück? Sie probierte es und goß sich dabei den Sekt übers Gesicht.

163 »Ich glaube, sie betrinkt sich mit Absicht,« sprach Scanzoni leise zu Doktor Kugler. Der schmatzte an der Virginia und bestätigte das.

»Bei Frauen ist alles Berechnung. Ich glaube, selbst beim Sterben gehen sie noch durch ein raffiniertes Hintertürchen.«

»Wie meinten Sie?« Herta Land beugte sich über den Tisch.

Warum machte denn der Homespun kein Kunststück mehr? Sie schob ihm die Zündhölzer hin. Eine nervöse Lustigkeit saß ihr im Nacken.

»Können Sie auch Feuer fressen?«

»Wenn Sie es wünschen, springe ich mit dem Kopf durch die Fensterscheibe. Feuer fressen ist eine Kleinigkeit. Aber Frauen verdauen ist eine Kunst.«

»Los, Seeberger! Friß die brennenden Zündhölzer!« Der Komiker intonierte mit dem Mund den »Feuerzauber«. Er blies die Backen auf und spielte die Zugposaune.

Die Sängerin reckte den Hals und dramatisierte mezza voce:

»War es so schmählich,
Was ich verbraaach!«

Das letzte »a« hielt sie so lange aus, daß sie dabei, ohne zu wollen, ins Gähnen überging.

Scanzoni ließ das Monokel in die Westentasche fallen, nahm eine neue Flasche aus dem Kühler und schoß mit dem Sektpfropfen nach der Bacchusfigur, die in der Ecke stand.

Herta Land griff sich an die Schläfen. Sie sah alles verschwommen. Der unterernährte Liebhaber schien ihr nun wie ein Totenkopf mit zwei roten Flecken auf den Backenknochen. Ein brennendes Durstgefühl saß ihr in der Kehle. Sie trank den Sekt wie Wasser und verwechselte die Namen.

Ich berausche mich, sprach sie noch zu sich. Es ist ja eine unendliche Seligkeit, sich zu berauschen. Ist es gemein? Ich kann mir doch nicht helfen. Es ist ja so herrlich auf der Welt, so rosig! So rosig!

164 Kurt Seeberger bekam noch einen neuen Einfall, der viel zur Erheiterung beitrug. Er bestellte zwei Dutzend Gläser und stellte sie gegenüber auf den Tisch. Aus der Westentasche zog er einen kleinen, zierlichen Revolver, nicht größer als ein Taschenfeuerzeug. Er setzte sich umgekehrt auf den Stuhl, stützte den Arm auf und schoß nach den Sektgläsern.

Alle wollten schießen. Herta Land zerschoß siebzehn Gläser. Jedesmal ein Knall und ein sprödes Klirren. Ueber vierzig Gläser lagen auf der Wahlstatt. Dann wurde die Bacchusfigur zertrümmert.

Die Gefühle der Sängerin gingen durch wie ein scheues Pferd. Sie floß dem Grafen Scanzoni mehr und mehr in die Arme. Der richtete sich auf und gab ihr das gefüllte Glas in die Hand: »Sie sind an der falschen Adresse, Gnädigste! Sie meinen einen andern!«

Sie schürzte die Lippen und schmollte mit glasigen Augen.

Doktor Kugler bekam Lust, einzuschlafen. Die lange Virginia hing sterbensmatt vom linken Mundwinkel nach unten und die Augen glänzten trüb zwischen den halbgeschlossenen, fleischigen Lidern hindurch. Herta Land sah stier in sein stumpfes Gesicht und ekelte sich. Sie hatte Lust am Ekel, Freude am Widerwillen.

Man sollte ihm das kalte Eiswasser über den Kopf gießen.

Der Komiker, der kostenlos trank und sich verpflichtet fühlte, dafür etwas zu bieten, führte seine Gesichtstechnik vor. Er zog die lächerlichsten Fratzen. Zu gleicher Zeit konnte er auf der linken Gesichtshälfte lachen und auf der rechten weinen. Das gab einen spontanen Heiterkeitserfolg.

»Großartig, Herr Kollege! Ganz phänomenal!« Scanzoni schmiß das Einglas ins Gesicht.

»Warum sagen Sie Kollege?«

»Na, Mensch, wissen Sie nicht, daß ich über ein Jahr Bühnentenor war? Aber bitte, soll ich Ihnen das 165 dreigestrichene C singen? Lieber Freund!« Er schlug ihm dabei wohlwollend auf die Schulter. »Alter Spezel, mein Leben ist bunter als eure gesamte Kostümgarderobe. Ich habe manches mitgemacht, bevor ich meine Knochen den fliegenden Pferdestärken verschrieb.«

»Erzählen Sie! Bitte, erzähle, du, du Süßer!« Die Sängerin schmolz wie Frühjahrsschnee.

Scanzoni wandte sich nach ihr. Er lächelte um die breiten Lippen. »Warum denn nur so verliebt? Muß das sein, und noch dazu hier?«

»Fühlen Sie denn nicht, daß . . . daß . . .« – sie verdrehte die Augen wie ein Huhn – »ich meine, Ihr Gefühl muß Ihnen doch sagen . . .«

»Was, Gefühl! Nehmen Sie ein Veronal, meine Gnädigste, und Ihre Gefühle sterben ab wie Schimmelpilze ohne Nährboden.«

»Köstlich! Köstlich!« deklamierte der Komiker, der sich auf der Bühne wähnte und mit der geballten Faust vor der Brust herumfuhrwerkte. »Köstlich! Ein Kollege!«

»Jawoll! Mir ist nichts erspart geblieben. Ich war sogar verheiratet.«

»Abscheulich!« tirilierte die Sängerin und verzog den Mund.

»Hans Welker kommt,« sprach Herta ohne Ueberleitung.

»Wer sagt das?«

»Ihre innere Stimme,« spöttelte Scanzoni.

Herta fuhr mit der Hand durch den Zigarrenqualm, als wollte sie einen Vorhang beiseite schieben. »Mir wird so eng hier! So dumpf!«

Sie zog die stickige Luft in die Lunge und fuhr sich über die feuchte Stirn. Als sie Hans Welkers Auto hörte, schrak sie zusammen. Alles schwamm vor ihren Augen. Sie sah, wie er die Tür aufriß.

»Wir, die wir hier im ›Nassen Handtuch‹ versammelt sind . . .« Seeberger wollte gerade eine Rede halten.

Alle verstummten.

166 Hans Welker trat an den Tisch.

»Servus!« Mit der Hand griff er an die Mütze.

Herta Land sah ihn doppelt. Sie raffte sich zusammen und lächelte ihn an. Mit den Armen schlug sie wie mit Vogelflügeln.

»Ich dachte mir, daß du hier bist. Du mußt mitkommen!«

»Du! Duuu! Er sagt ›du‹!« Doktor Kugler zwinkerte.

»Richtig ›du‹! Na, na!« Der Komiker verzog das Gummigesicht.

Herta straffte ihre Gestalt. »Ich denke nicht daran, mit dir zu kommen! Bin ich dein Hausbursche?«

»Du sollst kommen, ich habe Arbeit für dich.«

»Arbeit! Arbeit!« höhnte die Sängerin.

»Rede keinen Unsinn!« lachte Herta im verhaltenen Sarkasmus. »Ich bin hier viel zu beschäftigt, als daß ich noch Zeit für dich hätte.« Und sie dachte für sich: Welch eine geschmacklose Situation, in der ich mich befinde. Wie in einer Räuberhöhle komme ich mir vor.

Die Gesellschaft grölte.

»Welker!« rief Scanzoni und reichte ihm ein Glas – »tritt mal deinen Grundsätzen ins Kreuz und trinke.«

»Du bist verrückt, Scanzoni.« Er ging auf Herta zu und ergriff sie am Arm.

»Na also! Draußen steht der Wagen.«

Sie riß sich los und sprang hinter den Tisch. Ein drohender Groll gegen diesen Menschen stieg wie ein Unwetter in ihr hoch. Aufgerichtet stand sie, und ihre Augen stachen nach Hans Welker. Etwas Lauerndes war in ihrem ganzen Wesen.

Sie nahm sich vor, ihn hier zu ohrfeigen für seine Frechheit. Jawohl, sie wollte ihn ohrfeigen. Eine namenlose Wollust lag in diesem Vorsatz.

»Was nimmst du dir heraus, du Grobian, du Flegel!«

Er drehte sich in den Hüften und rief hart: »Ich sage dir doch, du sollst mitkommen! Du bist meine Angestellte. Bezahle ich dir nicht monatlich . . .«

167 Da warf sie mit einem Sektglas nach ihm. Er duckte sich. Hart an seinem Kopf flog es vorüber und zerschellte an der Wand.

Langsam kam er näher, grub die Hände in die Hosentaschen und sprach gleichgültig: »Ich sehe schon, du bist betrunken. In diesem Zustand kann ich dich auch gar nicht brauchen. Betrunken! Wie eine Straßendirne!«

Wieder griff er mit der Hand an die Mütze. »Servus!«

Auf den Hacken drehte er sich um und ging.

War das möglich? Herta Land pochte das Blut in den Schläfen. Rote Kreise drehten sich. Sie fuhr vom Tisch auf. Das Feuer schlug ihr aus den Augen.

Vor ihr lag noch der kleine Revolver. Sie schoß nach ihm.

Er verschwand durch die Tür. Da stürzte sie ihm nach. Scanzoni wollte sie halten, aber sie riß sich mit Gewalt los.

»Das . . . ist . . . zu viel! Ich erschieße . . .«

»Menschenskind,« rief ihr Scanzoni nach, »mit dem Ding können Sie kaum 'n Spatzen totschießen!«

Draußen auf der Straße kam sie zur Besinnung. Sie sah, wie Hans Welker um die Ecke fuhr.

Die Hupe dröhnte.

Sie stand wie betäubt und schaute auf das vernickelte Spielzeug in ihrer Hand. Man konnte kaum einen Spatzen damit totschießen, haha!

Erschöpft lehnte sie sich an den Türpfosten. »Er richtet mich zugrunde!«

Sie hörte drinnen die Tür gehen.

Da floh sie.

Mit aufgepeitschten Nerven.

In jener Nacht noch ging sie durch den Wald zu Paul Welker. 168

 

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