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Der weiße Wolf

Max Brand: Der weiße Wolf - Kapitel 26
Quellenangabe
authorMax Brand
titleDer weiße Wolf
publisherTh. Knaur Nachf. Verlag
yearo.J.
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25. Kapitel

Indessen mußten natürlich Redereien, wie die des Fuchses, in Weißwolfs jungem Hirn einen Boden finden, in dem sie Wurzel fassen und bis zu einem gewissen Grade auch Früchte tragen konnten. Kaum war Weißwolf am Pekan-See angelangt, als er sich mit einem Sprung auf einen Stein hinüberschnellte, der ein paar Schritte vom Ufer entfernt im Wasser lag, und sich mit skrupelhafter Sorgfalt in dem glasglatten Wasserspiegel betrachtete.

Gewiß war es ihm, wie er gesagt hatte, beim Schwimmen und Baden manchmal schon begegnet, daß er sein Spiegelbild erblickte, aber er hatte seine eigene Erscheinung niemals mit besonderer Gründlichkeit ins Auge gefaßt. Es ist aber ein ganz gewaltiger Unterschied zwischen einem flüchtigen Blick und einer gründlichen, reichlich überlegten Musterung!

Ganz gewiß bestand ein gewaltiger Unterschied zwischen den Dingen, die seine eigene körperliche Erscheinung ausmachten und dem Aussehen der Wölfe des Dunkeld-Packs! Sogar der räudige alte Fuchs war vielleicht diesen kampferprobten Helden noch ähnlicher als Weißwolf. Zum Beispiel: Wer hätte je unter dem zottigen Fell eines Wolfes die einzelnen Muskeln sich abzeichnen sehen, es sei denn, in ganz bestimmten Augenblicken, gewisse Muskeln an den Schultern. Weißwolfs Körper aber zeigte, über den ganzen Körper hinspielend, ein dichtes Geflecht von Muskelwülsten. Und ganz gewiß war weder sein Schweif im allergeringsten dem eines Wolfes ähnlich, noch glich sein keilförmiger Schädel mit den kleinen dreieckigen Augen dem prachtvollen Kopf eines Wolfes.

»Pfui!« sagte Weißwolf und ein leichtes Zittern des Abscheus überlief ihn. »Einer Schlange seh' ich beinah ebenso ähnlich wie einem Wolf. Kein Wunder, wenn das Pack mich nicht gerade glühend liebt. Und sogar La Sombra, liebt sie mich etwa besonders, außer weil ich sie schütze und ihr zu fressen verschaffe? Wer kann's sagen? Nein, ich bin das häßlichste Geschöpf weit und breit in den San Jacinto-Bergen. Daran ist nicht zu zweifeln.«

Ähnliche Ahnungen hatten ihn schon lange geplagt. Wenn die Jagdbeute getötet und verzehrt war, zerstreuten sich die Wölfe weithin und jeder legte sich abgesondert von den andern zum Schlaf nieder. Wenn dann Weißwolf sich unterstand – und mochte er auch zehnmal der Führer des Rudels sein – einem der Schläfer zu nah zu kommen, so war der Wolf sofort hellwach auf seinen Füßen und begrüßte ihn mit einem mörderischen Knurren. Weißwolf aber liebte Geselligkeit und Unterhaltung, mochte sie nun weise sein oder töricht und überließ sich mit Entzücken den närrischsten Spielen, so daß La Sombra mehr als einmal sich veranlaßt fühlte, ihn nüchtern zu mahnen: »Ah, mein Sohn, du gleichst noch immer mehr einem Wölflein als einem Wolf. Weiß der Leitwolf des Dunkeld-Packs nicht besser, was seiner Würde not tut?«

Aber damit war es noch nicht genug. Gewiß, die jungen Wölfe des Rudels bewunderten ihn und die Alten achteten ihn, aber sie hielten ihr Inneres vor ihm verschlossen. Und wenn auch der berühmte tödliche Sprung, mit dem er einem Elch an die Drossel flog, mit begeistertem Geheul begrüßt wurde, so hatte er doch immer das Gefühl, daß ihr Geheul mehr der sicheren Aussicht zu verdanken war, bald ihren Hunger stillen zu können, als dem Umstand, daß sie ihm zugetan waren und sich seines Ruhmes freuten. Wenn er unter die Rotte trat, blitzte ihm kein Blick der Freude und Begrüßung entgegen. Sie hielten sich kühl und abschätzend von ihm fern. Und so gab es in seiner jungen Brust eine Sehnsucht, die immer ungestillt blieb.

Der Wind hatte aufgehört. Als Weißwolf den Rand der nächsten Lichtung erreichte, trieb der Rauch nicht mehr durch die Bäume, sondern stieg wie ein dünner, drohend aufgereckter Arm gegen den Himmel. Das war das Ziel, dem er stetig zustrebte und im Laufen fragte er sich verwundert, wieso der räudige alte Fuchs in seiner Seele lesen und es hatte erraten können.

Doch hatte er La Sombras Lehren nicht vergessen. Sorgfältig richtete er es so ein, daß er den Wind gegen sich hatte, ehe er sich näher an den furchteinflößenden Gegenstand seiner Neugier heranwagte. Keiner der unzähligen und unheimlichen fremden Gerüche entging ihm, die ihm die Luft jetzt in Unmenge zutrug – rohe und gekochte Speise, Eisen, der Geruch der scharfen Stimme, die aus weiter Entfernung töten konnte und mit all diesen Dingen vermischt, die Witterung des Menschen.

Aber er war entschlossen, nicht kehrtzumachen. Sein Haar sträubte sich vor Furcht. Als er Menschenstimmen hörte, stockte er, aber trotzdem trieb es ihn vorwärts, bis er den Rand der Rodung erreicht hatte und sich hinter einem Baumstumpf verkroch.

Dabei scheuchte er ein Kaninchen auf. Mit entsetzten Sprüngen raste es bis in die Mitte des offenen Platzes, wo Gannaway und Molly Crosden auf einem gestürzten Baumstamm saßen. Mitten zwischen den beiden suchte das Tierchen Zuflucht. Weißwolf sah es und eine merkwürdige Beklommenheit schnürte ihm die Kehle zu.

Der erste und wichtigste Glaubenssatz, den er über den Menschen gelernt hatte, war, daß alle Tiere dieses Geschöpf fürchteten und daß alles, was in den Wäldern lebte, seine Beute war. Selbst das Stachelschwein, das so wohl gerüstet und geschützt war, fiel ihm mühelos zum Opfer, und das Stinktier starb, wo Mensch erschien. Wie kam es also, daß das Kaninchen in seiner Angst es dennoch wagte, zwischen diesen beiden Geschöpfen Schutz zu suchen?

Das Mädchen griff mit seiner schmalen Hand nach dem Tier – und Weißwolfs Herzschlag stockte. Mußte er es nicht erleben, daß das verängstigte Geschöpfchen plötzlich die Ohren aufstellte und daß seine Augen aufleuchteten, als ob es die Berührung dieser Hand gern habe!

Weißwolf kniff die Augen zu und öffnete sie wieder, aber das Bild, das sich ihnen bot, war immer noch dasselbe.

Wahrlich, welch ein Anblick! Das Kaninchen, die Beute aller Wesen, die in den Wäldern jagen, von allen Kreaturen die schwächlichste und dümmste, ein Wesen, dessen Verstand allein in den Hinterbeinen zu sitzen schien, die das Schicksal ihm geschenkt hatte, um dem allzu raschen Ende zu entgehen, schien sich in der Nachbarschaft dieses Allverschlingers, des Menschen, in behaglicher Sicherheit zu fühlen. Ja, es floh zu ihm, um bei ihm Schutz zu finden und blieb zu seinen Füßen sitzen.

Und das war nicht das einzige, was dem Bullterrier neu und seltsam erschien. Ebenso unerhört – er gelobte sich, es unbedingt La Sombra zu berichten – war der Anblick eines prächtigen grauen Eichhörnchens, das unaufhörlich über die Lichtung hin und her schoß und wenn es Lust hatte, mit seinen geschwinden Füßen dem Mädchen auf die Schulter kletterte, oder ihr in den Schoß sprang, und hier und da eine Schale von den Kartoffeln stahl, die das Kind schälte.

Ja, und dabei waren die Glieder des jungen Menschenwesen in das Fell eines Hirschkalbes gehüllt, ein geborgter Pelz; der es warmhalten sollte. Und trotzdem fühlte sich das Kaninchen zu ihren Füßen geborgen, trotzdem fühlte sich das Eichhörnchen in Sicherheit bei seinen Diebereien. Das waren Wunder, die man zutiefst im Herzen verzeichnen mußte, um sie anderen Ohren wiederholen zu können. Viel gab es da, was Mutter Wolf ihm noch erklären mußte. Das war gewiß!

Die beiden Menschenwesen redeten.

Schon früher hatte Weißwolf Menschenstimmen gehört und rauh und abstoßend hatten sie seinen Ohren geklungen – der Ruf der Jäger, mit dem sie ihre Hunde anfeuerten, ein Ruf, der von den Wölfen, die sie hetzten, gefürchtet war. In Weißwolfs Leben hatte die Stimme des Menschen bis jetzt nur die kommende Gefahr verkündet. In der Zeit, in der er mit La Sombra nachts in die Häuser im Unterland schlich, hatte er freilich auch manchmal aus der Ferne Bruchstücke menschlichen Gesprächs gehört. Es hatte in seinen Ohren wie Musik geklungen und jedesmal hatten Freude und Wehmut in seltsamem Gemisch sich leise in seinem Innern geregt. Kaum jemals aber hatte er diese Töne mit dem Menschen in Verbindung gebracht.

Zum erstenmal hörte er jetzt ein Wechselgespräch, in dem auf eine sachte Frage sachte Antwort kam und ein Wunder schien es ihm, das ihm weit mehr Stoff zu langem Nachdenken gab, als die Furchtlosigkeit des Kaninchens und die Zuversicht des Eichhörnchens in der Gegenwart des Allverschlingers Mensch.

»... das muß man doch im Auge behalten, Molly,« sagte Gannaway, »du fühlst dich nicht glücklich hier. Das hast du selbst zugegeben.«

»Oh«, seufzte Molly und der wehmütige Ton ihrer Stimme drang dem Terrier ins Herz und stimmte ihn weich. »Gewiß, übermäßig glücklich bin ich hier nicht, aber ich glaub', daß meistens die Leute sich nicht gar so schrecklich glücklich fühlen, gleichgültig wo es ist. Meistens ist's so, daß es immer irgendeine Schererei gibt.« »Für Frauen und Männer. Aber nicht für Kinder, hoff' ich. Nicht für Kinder! Nein, nein, Molly, wir wollen aufrichtig zueinander sein und frei von der Leber weg reden. Versprichst du mir's?«

Sie drehte ihm ihr junges Gesicht zu und lächelte ein dünnes, hilfloses Lächeln.

»Ich glaub's nicht, Mr. Gannaway. Gewiß, es wär' schon schön, sich alles vom Herzen zu reden, aber ich glaub' nicht, daß es das richtige wär'. Auf das eine oder andre mögt Ihr wohl von selbst kommen, aber 's kann sein, es ist besser, Ihr erfahrt nicht alles.«

Auch er lächelte, aber sehr melancholisch.

»Ich versteh' dich, Kind. Wenn du mir die Wahrheit erzählen würdest, dann würde sich herausstellen, wie unglücklich du bist und mir bliebe, wenn ich ein anständiger Mensch bleiben will, nichts andres übrig, als dich von hier wegzubringen, zurück zu deiner Mutter.«

»Warum? Ich seh' nicht ein, warum Ihr müßt. Warum sollt Ihr Euch überhaupt den Kopf darüber zerbrechen, ob ich vielleicht mich unglücklich fühle?« fragte Molly. »Warum meint Ihr, es ist Eure Pflicht, Euch drum zu kümmern? Ihr seid doch nicht mit mir verwandt?«

»Ich bin ein Mann, Molly, und du bist ein Kind. Jeder Mann auf der Welt hat seine Pflicht zu erfüllen, wo es sich um ein Kind handelt. Es ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, Molly, dafür zu sorgen, daß Kinder wie du, ein bißchen glücklich sind.«

Sie sann eine Weile über seine Worte nach. Ihre Lippen, öffneten sich ein wenig.

»Das hört sich mächtig schön an«, sagte sie. »Aber wenn ich mich darauf einlassen wollt', Daddy allein zu lassen – großer Gott! –, ich könnt' mich doch nicht richtig glücklich fühlen, wenn ich wieder bei der Mutter daheim wäre. Ich müßte immer dran denken, wie schrecklich einsam es manchmal in der Hütte ist. Manchmal ist's richtig wie ein Gespenst, das in der Ecke sitzt und einen anstarrt, wenn man ihm den Rücken kehrt, Mr. Gannaway.«

Gannaway stand auf und ging hin und her. Der Terrier duckte sich tiefer in sein Versteck. Er sah einen Mann, der sich in nichts von all denen unterschied, die Weißwolf bisher zu Gesicht gekommen waren. Er war genau so groß und kraftvoll. Genau wie bei andern spürte man an ihm die altbekannte furchteinflößende Witterung von Eisen und Schießpulver. Ja, er hatte eine scharfe Axt in der Hand, denn als Molly zu ihm hinausgekommen war, hatte er gerade Holz gespalten. Aber trotz der drohenden Waffe in seiner Hand klang jeder Ton seiner Stimme dem Terrier süß wie Musik, setzte geheime, allerzarteste Nerven in Schwingung, die in die tiefsten Tiefen seiner Brust hinabführten, dort Türen öffneten, von deren Vorhandensein er niemals etwas geahnt hatte, und dann für einen köstlichen, süßwehmütigen, lang ausgenossenen Augenblick noch nachhallten, wie das Echo in einer tiefen Schlucht.

»Ich muß bald wieder eine neue Wanderung antreten, Molly. Der Gedanke, daß ich weg soll, ist mir auf den Tod zuwider, aber ich muß. Ich habe mich direkt davor gefürchtet, mit dir darüber zu reden. Denn du bist ja ein Kind, aber ich muß mit dir darüber reden, und man kann ja auch sagen, daß all der Kummer schon eine Art von erwachsener Frau aus dir gemacht hat. Und weißt du, was ich auf dem Herzen habe? Mit deinem Vater hat sich's nicht gebessert, seitdem ich das vorige Mal hier gewesen bin.«

»Nein,« stimmte Molly zu, »besser ist es mit ihm nicht geworden.«

»'s kommt mir vor, als ob er jetzt mehr noch an den King dächte als früher.«

»Ja, das tut er. Jeden Abend.«

»Und wie oft, denkst du, wird er tagsüber darüber nachgrübeln, wenn er seine Fallen abgeht?«

»Ich weiß es nicht. Ich mag nicht darüber nachdenken.«

»Und«, rief Gannaway, der sich plötzlich zu einem Entschluß durchgerungen zu haben schien, »weißt du, daß ich direkt Angst habe vor ihm, wenn er so aufgeregt wird?«

Ihr Gesicht war plötzlich bleich. Sie setzte sich gerade und starrte ihn an.

»Was wollt Ihr damit sagen, Mr. Gannaway?«

»Oh, du weißt recht gut, was ich sagen will, Molly. Ich will sagen, daß dein Vater, wo sich's um den King dreht, geradezu gefährlich ist – auch für mich, der ich sein Freund bin, und sogar für dich, obwohl du sein Kind bist und er dich gern hat.«

Molly gab keine Antwort. Aber ihre Finger verkrampften sich zitternd ineinander.

»Und deshalb werd' ich dich mit wegnehmen, Molly, mein Kind. Du wirst mit mir kommen. Du wirst jetzt hineingehn und zusammenpacken, was du brauchst, und dann werden wir uns miteinander sofort auf den Weg machen. So rasch es geht! Wir brauchen jede Minute, die sich ersparen läßt.«

Mollys Gesicht erhellte sich. Dann aber schüttelte sie langsam den Kopf.

»Dad würde uns doch erwischen«, erklärte sie. »Und wenn er uns erwischt ...«

Gannaway fuhr sich stumm mit den Fingern zwischen Hals und Kragen.

»Darauf muß ich's ankommen lassen«, sagte er mit etwas rauher Stimme. »Und auch du mußt's eben darauf ankommen lassen, Molly. Schnell ins Haus. Pack zusammen, was du brauchst. Die neuen, dicken Mokassins vor allen Dingen.«

Aber sie hatte die Frage jetzt endgültig entschieden. Und so unerschütterlich war ihr Entschluß, daß sie sogar fähig war ihn anzulächeln, während sie verneinend den Kopf schüttelte.

»Großer Gott, Mr. Gannaway«, sagte sie. »Jetzt weiß ich erst, was Dad gemeint hat, als er sagte, Ihr wär't ein Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat. Ah, das seid Ihr – und mit Worten ist es nicht zu sagen! Kann sein, 's ist just 'ne Spur von Gefahr dabei, wenn ich hier bleibe. Wenn er anfängt über den King zu reden, dann ist's wirklich manchmal so, als ob er sich nicht mehr so recht in der Gewalt hätte, und dann bildet er sich ein, daß jedermann sein Feind ist – selbst ich – selbst Ihr – aber trotzdem – wenn wir von hier weggehen und wenn es uns sogar gelingen sollte, ihm zu entwischen – was soll werden, wenn er heimkommt und entdeckt, daß er mutterseelenallein ist? Oh, viel ist's nicht, was er an meiner Gesellschaft hat, aber immerhin etwas. Ich tu' ihm manches zu Gefallen und das tut ihm gut. Und wenn ich mir's einfallen ließe, ihn im Stich zu lassen, dann wär's mit ihm endgültig vorbei. Er würde überhaupt nicht mehr zur Besinnung kommen. Sagt selbst, offen und ehrlich, hab' ich nicht recht?«

Gannaway, der bleich geworden war, versuchte entsetzt eine Lüge herauszuwürgen, aber es ging nicht. Die Worte, die er hatte sagen wollen, blieben ihm in der Kehle stecken.

Ein Schatten glitt über den Boden und machte neben Weißwolf halt. La Sombra flüsterte an seinem Ohr. Sie war zornig.

»Fürwahr, so habe ich doch recht gehabt. Die Furcht, die mich quälte, war kein leeres Gespenst! Du bist also doch hier! Oh, Sohn, weißt du denn nicht, daß der Mensch mancherlei Fallen zu stellen weiß und daß er uns nicht allein mit den Zähnen aus Eisen fängt? Rasch, komm mit!«

Der Terrier schlich trübselig hinter ihr her. Aber er nahm sich so wenig in acht, daß das Mädchen bei dem Geräusch aufblickte. Molly stieß einen Schrei aus und sprang auf.

»Was ist denn, Molly?«

»Ein Wolf – und noch irgendwas Weißes – Mr. Gannaway, ist es möglich, daß das der weiße Wolf war?«

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