Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Matthias Claudius >

Der Wandsbecker Bote

Matthias Claudius: Der Wandsbecker Bote - Kapitel 99
Quellenangabe
typebook
booktitleDer Wandsbecker Bote
authorMatthias Claudius
year1975
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-31830-5
titleDer Wandsbecker Bote
pages27
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1775
Schließen

Navigation:

Erklärung der Kupfer

Die Dedikation, die vor dem 1. und 2. Teil steht, ist auch hier zu verstehen. Ich habe in der Zeit keinen bessern Freund kennen lernen als den Freund Hain, und so bleib' ich beim alten. Er ist oben in seinem Amt und Beruf vorgestellt, und will ich nur dazu sagen: daß er, wenn er sich so in ein Bett hereinhängt, für den der darinliegt eine ernsthafte Erscheinung sei.

Pag. 232 steht mein lieber Andres mit seiner Braut und sieht nach den Sternen.

Pag. 234 steh' ich mit Erlaubnis selbst und will eben einen Ehrensprung tun, und der geneigte Leser wird mir diese Hausschwachheit zugute halten. Ich denk' überhaupt, man soll lieber in sich fröhlich, als brummsch sein; und bin sehr dafür, daß man in allen Stücken seine Freude daheim habe und nicht auswärts suche. Was kann man auch bessers tun als in sich fröhlich und vergnügt sein? Denn so lange die Stunde währt, darin man's ist, so lange währt sie; und hernach ist sie noch immer wie eine Schachtel darin Räucherwerk gewesen ist.

Es ist irgendwo noch ein Kupfer; das mag der Leser aber selbst finden.

Pag. 302, stellt eine Wasserfete vor, die ich mir die Ehre nehme, meinen Herren Subskribenten zu geben. Seit mir das Projekt sie in Kupfer stechen zu lassen vereitelt ist, bin ich recht verlegen gewesen, wie ich mich einigermaßen revangiren sollte; 's ist doch eine Höflichkeit daß sie subskribieren, und man revangirt sich doch gern. Endlich bin zum Glück noch auf den Einfall gekommen, diese Wasserfete zu geben. Man könnte zwar sagen, daß mir diese Fete nichts koste und meinen Herren Subskribenten eigentlich auch nichts einbringe. Aber es läßt sich doch allerlei darauf antworten und erwidern. Und denn so hab ich oft Leute von der Gnade dieses oder jenes gnädigen Herrn gegen sie sprechen hören, und habe mich denn deswegen genauer befragt; und ich weiß nicht da ist's mir fast vorgekommen, daß es damit ohngefähr gleiche Bewandtnis habe.

Pag. 312 ist der versprochene Rembrandtsche Stich und stellt den Riesen Goliath vor. Er ist nach einer Antique gemacht, und Kenner versichern, daß er getroffen sei. Auch soll die Zeichnung nicht übel sein; doch will ich H. Chodowiecki gern für meinen Meister erkennen. Übrigens pflegt mein Vetter dies Stück ’Εργον ‘Ηφαιστοιο zu nennen.

Was vor dem 1. und 2. Teil von der Buch, dem Mundart und dem kleinen Spielewerk etc. gesagt worden ist, gilt auch hier. Dies Büchel hält nur 13 Bogen; ich kann aber auf meine Ehre versichern, daß nicht Sparsucht allein schuld daran ist.

Pag. 324 stellt eine Gesellschaft vor, die unter sich eine Konferenz halten. Ich weiß nicht, wer sie sind und was sie treiben; aus einigen Umständen und Anzeigen wollt' ich aber fast vermuten, daß sie über Religion und Glaubenssachen arguiren, und aus der Vernunft die Offenbarung verbessern.

Das auf der letzten Seite ist ein Kreuz.

 << Kapitel 98  Kapitel 100 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.