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Der Wandsbecker Bote

Matthias Claudius: Der Wandsbecker Bote - Kapitel 41
Quellenangabe
typebook
booktitleDer Wandsbecker Bote
authorMatthias Claudius
year1975
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-31830-5
titleDer Wandsbecker Bote
pages27
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1775
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Von meinem Freund Virgilius

Er hat, außer manchen andern Gaben auch sonderlich eine gute Gabe die Gedankenstriche à propos anzubringen; und 'n Gedankenstrich am rechten Orte hat sein Verdienst. So sagt er z. E.

Speluncam devenere eandem – –

's soll Dichter geben, die sich in solchen Fällen nicht an dem Strich begnügen können und weiter sprechen müssen, die ihren Kopf von Geschmack und Schöngeisterei so voll haben, sagt mein Vetter, daß sie wähnen, man dürf' alle Sitt' und Ehrbarkeit aufopfern, dürfe der ohnehin mit mancherlei Lüsten beladenen Weiblein auf keine Weise schonen, und ihre Schamhaftigkeit und Tugend frech und ungescheut irre machen, wenn's nur in schöner Prosa oder in schönen Versen geschieht.

Sollten's nicht tun; 's ist doch nicht übel, schamhaftig und tugendhaft sein.

Mundart

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