Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Matthias Claudius >

Der Wandsbecker Bote

Matthias Claudius: Der Wandsbecker Bote - Kapitel 123
Quellenangabe
typebook
booktitleDer Wandsbecker Bote
authorMatthias Claudius
year1975
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-31830-5
titleDer Wandsbecker Bote
pages27
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1775
Schließen

Navigation:

Buch Christiani Zachaei Telonarchae Prolegomena über »die neueste Auslegung der ältesten Urkunde des menschlichen Geschlechts«.
In zweien Antwortschreiben an Apollonium Philosophum

Persius Sat. IV.

1774. 1½ Bogen in 4. auf Postpapier.

Die Plebecula hat außer der commota bile noch das Nebenverdienst, daß sie den Verfasser der neuesten Auslegung nicht versteht, und doch verstanden haben will, und darüber geschwätzig wird; daher denn so 'n Wunder – Majestate manus – gar kein übler Einfall ist. Wir unsers Orts können auch diesen Rezensenten, nach so vielen und mancherlei Anzeigen der neuesten Auslegung, mit nichts bessers vergleichen als mit dem bekannten Mann beim Virgil, der, wenn er sein Haupt über die Welle heraushebt, Majestate Oris und Manus alle windige Beaux Esprits, Dog- und Schismatiker der Wasserwelt auf der Stelle Mores lehrt. Er gibt zuerst Kardinalpunkte der neuesten Auslegung an, und beantwortet denn einige vorläufige Fragen, doch alles nach seiner Art, d. i. daß er nicht schwätzt noch sagt, sondern nur Zeichen und Winke macht, der Leser aber viel zu denken und zu lernen hat. Übrigens ist er der Mamamuschi von 3 Federn, seiner Gansfeder, seiner Schwanenfeder und seiner Rabenfeder.

 << Kapitel 122  Kapitel 124 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.