Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Matthias Claudius >

Der Wandsbecker Bote

Matthias Claudius: Der Wandsbecker Bote - Kapitel 105
Quellenangabe
typebook
booktitleDer Wandsbecker Bote
authorMatthias Claudius
year1975
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-31830-5
titleDer Wandsbecker Bote
pages27
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1775
Schließen

Navigation:

Der große und der kleine Hund
oder
Packan und Alard

            Ein kleiner Hund, der lange nichts gerochen
    Und Hunger hatte, traf es nun
Und fand sich einen schönen Knochen
    Und nagte herzlich dran, wie Hunde denn wohl tun.

Ein großer nahm sein wahr von fern:
    »Der muß da was zum Besten haben,
Ich fresse auch dergleichen gern!
    Will doch des Wegs einmal hintraben.«

Alard, der ihn des Weges kommen sah,
    Fand es nicht ratsam. daß er weilte;
    Und lief betrübt davon, und heulte,
Und seinen Knochen ließ er da.

Und Packan kam in vollem Lauf
Und fraß den ganzen Knochen auf.

Ende der Fabel      

        »Und die Moral?« Wer hat davon gesprochen? –
Gar keine! Leser, bist du toll?
Denn welcher arme Mann nagt wohl an einem Knochen.
Und welcher reiche nähm' ihn wohl?
 << Kapitel 104  Kapitel 106 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.