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Der Waldbruder, ein Pendant zu Werthers Leiden

Jakob Michael Reinhold Lenz: Der Waldbruder, ein Pendant zu Werthers Leiden - Kapitel 16
Quellenangabe
typenarrative
booktitleErzählungen
authorJakob Michael Reinhold Lenz
year1996
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-008468-7
titleDer Waldbruder, ein Pendant zu Werthers Leiden
pages31-67
created19990505
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1776
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Siebenter Brief

Witwe Hohl an die Gräfin Stella

Ich habe endlich ein Mittel ausfindig gemacht, liebe Gräfin, das Bild, das Sie Herrn Rothen in seine Sammlung von Gemälden versprochen haben, ihm ohne daß es ein Mensch auf der Welt merkt für wen, zu verschaffen. Mein Freund Herz ist in genauer Verbindung mit einem hiesigen Maler, dieser soll, als ob ich ihn heimlich durch Herzen hätte bestellen lassen, Sie unvermutet auf meinem Zimmer überraschen, Sie müssen sich ein wenig erschrocken stellen, ich bitte Sie sodann um Verzeihung und sage, weil Sie bald weg von hier zu reisen gedächten, hätt' ich mir die Gelegenheit zunutz machen wollen, bei Ihrem letzten Besuch wenigstens Ihr Bild auf der Stube zu behalten. Herz hat mir alles dies selbst so angegeben, und Sie können sich auf ihn verlassen, daß er alles so beim Maler einrichten wird, daß Sie auf keine Weise dadurch kompromittiert werden.

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